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19.01.2017

Förderung für den beruflichen Aufstieg

Jubiläum -  20 Jahre Aufstiegsförderungsgesetz

Aufstiegsfortbildungen sind willkommene Alternativen zum Studium und erzählen motivierende Geschichten. Von der Auszubildenden zur Konzernmanagerin oder von der Fachkraft für Lagerlogistik zum Logistikmeister. Bei der Jubiläums-Veranstaltung „Aufstieg in der beruflichen Bildung – 20 Jahre AFBG“ im Berliner Bundesministerium stellten zahlreiche Diskussionsteilnehmer ihren beruflichen Werdegang vor und stellten gemeinsam fest, dass kein Studium nötig ist, um beruflich erfolgreich zu sein und die eigene Karriere voranzutreiben.

Wie kann man die berufliche Bildung für aufstiegsinteressierte Menschen noch attraktiver machen?

  • Mehr Flexibilität für die Alltagsplanung – von klassischer Präsenz zum Online Unterricht

 

Im Laufe des Berufslebens fragen sich viele Menschen, wie sie ihre Qualifikationen vermehren können. Dabei stehen die unterschiedlichsten Beweggründe hinter ihren Motivationen, wie beispielsweise einen höheren Posten im Betrieb, mehr Gehalt, eine größere Verantwortung, andere Arbeitszeiten oder das Vorhaben sich zu bewerben, um neu Fuß zu fassen. Wer sich für eine Weiterbildung entscheidet hat heute eine große Auswahl an Fortbildungsanbietern und Konzepten. Vom klassischen, jedoch mittlerweile nicht mehr priorisierten Lernmodell, dem Frontalunterricht, der werktags stattfindet während der Arbeitgeber den Teilnehmer freistellt, über Fernunterricht bis hin zur modernen Form des Live Online Unterrichts hat der Interessent die freie Auswahl. Die letzte Variante erfolgt über das Internet. Der Teilnehmer bekommt nicht nur Lernmaterial zur Verfügung gestellt, wie beim Fernunterricht üblich, denn er nimmt berufsbegleitend an etwa zwei Abenden Online am Unterricht eines Dozenten teil und spart nicht nur Fahrtkosten und -zeit zur Schule, sondern kann sich so den Rest der Lernphase flexibel selbstgestalten, weil er jederzeit Zugang auf Studienmaterial, Lernaufgaben sowie Übungstests hat.

Finanzielle Förderung durch das AFBG

Über 1,9 Millionen Fortbildungsabsolventen haben in den letzten 20 Jahren mithilfe der Förderung ihre berufliche Weiterentwicklung verwirklicht. Zum 1. August 2017 wurde das Aufstiegs-BAföG neu gestaltet und bietet nun höhere Fördersätze und verbesserte Förderbedingungen. Dabei spielen persönliche finanzielle Verhältnisse keine Rolle. Durch die Kombination aus direktem Zuschuss und Förderdarlehen reduzieren sich die Kosten für den Teilnehmer um ca. 64%, ohne dass er für den restlichen Betrag in Vorleistung gehen muss. Die Rückzahlung der übrigen 36% setzt erst nach Abschluss der Weiterbildung ein. Die einzigen Voraussetzungen, die der Teilnehmer erfüllen muss, sind die Zulassungsvoraussetzungen zu seiner IHK-Prüfung und eine regelmäßige Teilnahme am Unterricht, die von den Förderstellen überprüft wird.

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Tags: Aufstiegsfortbildung, Industriemeister, IT-Professional