Erwachsenenbildung – Wie lernt man zu lernen?

31
Januar
2017

Erwachsenenbildung – Wie lernt man zu lernen?

Tipps rund um das Thema Lernen

Die Zeit einer beruflichen Weiterbildung stellt jeden Beschäftigten vor die Herausforderung den eigenen Beruf, das Privatleben und die neu gewählte Fortbildung unter einen Hut zu bekommen. Doch sind die Effekte, die ein höherer Abschluss mit sich bringt meist in vielerlei Hinsicht eine riesige Entschädigung für den zusätzlichen Aufwand.

Erwachsenenbildung – Wie lernt man zu lernen?

Um bestmöglich vorbereitet und gut gerüstet in die Aufstiegsfortbildung zu gehen, sollte man sich zwei wichtige Fragen vorab stellen:

  1. Passt das Angebot des Bildungsträgers zu meiner persönlichen Lebenssituation?
  2. Welche Tipps rund um das Thema Lernen helfen mir dabei möglichst einfach und zielgerichtet durch die Zeit der Fortbildung bis hin zur Prüfung zu gelangen?

 


Passt das Angebot des Bildungsträgers zu meiner persönlichen Lebenssituation?

Wer sich fortbilden möchte, kann sich zwischen ganz verschiedenen Angeboten entscheiden. Es gibt Lehrgänge in Vollzeit, berufsbegleitend, am Wochenende oder mehrfach wöchentlich in einer Abendschule. Sie werden angeboten in Präsenzstunden vor Ort, per Fernunterricht oder online. Wird man vom Betrieb nicht für eine große Zeitspanne freigestellt, bietet sich die berufsbegleitende Variante an. Optimal findet die Weiterbildung dann noch online statt.
Bei unseren Aufstiegsfortbildungen bei manQ findet der Unterricht in einem Zeitraum von ein bis zwei Jahren statt und erfolgt online, sodass wenigstens die zusätzlichen Fahrtzeiten und -kosten entfallen und dir dieser Stress schon einmal erspart bleibt. Du benötigst für deine Teilnahme lediglich eine Internetverbindung und einen PC, Tablet oder Smartphone. Der Live-Unterricht bei einem erfahrenen Dozenten erfolgt wöchentlich an ein bis zwei Werktagen am Abend, sodass du Beruf, Weiterbildung und Privatleben optimal unter einen Hut bringen kannst, denn deine Selbstlernphasen bestimmst weiterhin nur du allein. Unser Lernkonzept vereint die Vorteile von Präsenz- und Fernunterricht so in vorteilhafter Weise. Durch unsere Mischung zwischen Online-Unterricht, dem Social Learning Network, einer digitalen Fachbibliothek und flexiblen Selbstlernphasen passet das Konzept nicht nur in die unterschiedlichsten Lebenssituationen, es bietet auch allen Lerntypen die Gelegenheit sich optimal zu entfalten.


Tipps rund um das Thema Lernen

Welche Tipps rund um das Thema Lernen helfen mir dabei möglichst einfach und zielgerichtet durch die Zeit der Fortbildung bis hin zur Prüfung zu gelangen?

Lernen zu verstehen bedeutet vorab erst einmal persönlich davon auszugehen, dass das Lernen an sich ein aktiver Vorgang ist, den jeder Einzelne selbst ausführen muss und der von außen lediglich unterstützt werden kann.

Lerntipp Nr. 1:
Aufgeräumter Lernarbeitsplatz
Ein aufgeräumter Schreibtisch in einer sowohl visuell als auch akustisch ruhigen Umgebung erleichtert das Lernen, denn jede Sache, die nicht zum Lernstoff gehört, lenkt bewusst oder unbewusst ab.

Lerntipp Nr. 2:
Regelmäßiges Lernen einplanen
Wer das Lernen immer wieder nach hinten schiebt und auf einmal vor kurz vor der Prüfung steht, kann oft nur noch punktuell den Lernstoff aufholen. Dann nützt oft das beste Unterrichtsmaterial nicht mehr viel. Besser ist es in regelmäßigen Abständen kurze Lerneinheiten einzuplanen, dann bleibt hinterher genug Zeit vor der Prüfung und man kann auch dem nächsten Unterricht viel besser und motivierter folgen, wenn man verstanden hat, worauf aufgebaut wird.

Lerntipp Nr. 3:
Plan aufstellen – Teilziele setzen
Kleine Lernpakete bzw. Teilziele erreicht man schneller und erlebt dadurch kontinuierlich motivierende Erfolgserlebnisse. Man kann auch ggf. sehr gut darauf aufbauen. Zudem wird das Gehirn schon im Vorfeld auf den Lernprozess an sich und den Lernstoff vorbereitet.

Lerntipp Nr. 4:
Finde deinen persönlichen Lernstil
Es wird grob zwischen drei Lerntypen unterschieden, nämlich zwischen

  • dem auditiven Lerntyp
  • dem visuellen Lerntyp und
  • dem taktil-motorischer Lerntyp.

Grundsätzlich lernt jeder Mensch bestmöglich aus einer Kombination dieser Sinnestypen – es unterscheidet sich nur die Gewichtung, die den Lerner einem bestimmten Lerntyp zuweist.
Behält man also im Hinterkopf, dass beim Vermittlungsprozess des Lernstoffes möglichst viele Sinne angesprochen werden sollten, ist es ratsam einen Bildungsträger auszuwählen, der in seinem Lernkonzept alle wichtigen Sinnestypen vereint.

Nutze zum eigenständigen Lernen Notizen oder Bilder, Aufzeichnungen & Videos, Schemata oder Karteikarten (besonders für Begriffsdefinitionen und Formeln) – es ist erlaubt, was dir weiterhilft.

Lerntipp Nr. 5: 
Lernzeit
Finde heraus zu welcher Tages- oder auch Nachtzeit du am effektivsten lernen kannst und nutze diese aus. Es macht wenig Sinn sich dem Lernen zu nicht-aufnahmefähigen Zeiten zu widmen, denn du wirst wenig erreichen und schlimmstenfalls anstatt Erfolgs- noch Frustgefühle empfinden.

Lerntipp Nr. 6:
(Haus-) Aufgaben zeitnah eigenständig erledigen
Sollten Übungsaufgaben zur eigenständigen Verfestigung verfügbar sein, sollten diese im eigenen Interesse relativ zeitnah und nicht mehrere Wochen später bzw. gar nicht erledigt werden. Sie dienen der Festigung des Lernstoffes und „zwingen“ den Lerner zur praktischen Anwendung seines erworbenen Wissens. Gleichzeitig zeigen sie auch mögliche Lerndefizite auf, die dann mithilfe des Unterrichtsmaterials und der Lektüre rasch aus dem Weg geräumt werden können. Wer sich hindurchkämpft hat bemerkenswerte Erfolgserlebnisse. Hausaufgaben sind dementsprechend der verkannte Schlüssel zum Erfolg und verkürzen die nächsten Lernphasen deutlich.

Lerntipp Nr. 7:
Mitarbeiten und nachfragen
In der Erwachsenenbildung ist es natürlich schön, sich zurückzulehnen und dem Dozenten oder anderen Teilnehmern zu lauschen. Doch ist dieses Variante des Fortbildens letztendlich die schwerere. Teilnehmer, die ihre Fragen stellen – seien sie für dich gefühlt auch noch so klein – kommen bequemer an ihr Ziel und können zudem noch davon ausgehen, dass sie nicht die einzigen sind, die sich insgeheim diese Frage stellen. Gleiches gilt für die Beteiligung am Unterricht, denn wer mitarbeitet versteht nicht nur leichter und verliert schneller seine Ängste, die Unterrichtszeit geht für ihn auch viel schneller vorüber.

Lerntipp Nr. 8:
Richtige innere Einstellung zum Lernen
Dies dürfte der wichtigste und schwerste Tipp zugleich sein, der aber effektiv das Lernen verbessert. Mit einer positiven Lerneinstellung lässt es sich viel leichter aufnehmen und verarbeiten. Natürlich hat man seine Lieblingsfächer, doch sollte man sich auch in schwierigeren Fächern immer wieder versuchen selbst positiv zu motivieren.

  • Tags: Aufstiegsfortbildung | Betriebswirt | Erfahrungsbericht | Fachwirt | Gesundheitswesen und Sozialwesen | Meister und Industriemeister | Operative IT Professional

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