Fachkräftemangel in der Gesundheitsbranche

02
März
2017

Fachkräftemangel in der Gesundheitsbranche

Qualifizierungen in der Pflege- und Gesundheitsbranche sorgen für Vollbeschäftigung

Das Gesundheits- und Sozialwesen wird vor einem Fachkräfteengpass gewarnt. Nach einer im Februar 2017 veröffentlichten Analyse des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) fehlen im Jahr 2035 etwa 270.000 Fachkräfte in Gesundheits- und Pflegeberufen. Schon für das Jahr 2025 wird ein flächendeckender Arbeitskräftemangel prognostiziert. Das stellt die Fachkräftesicherung für diesen Bereich vor eine enorme Herausforderung. Anstatt Arbeitssuchende wird es zukünftig fast branchenunabhängig viel mehr Arbeiter-gesucht-Kampagnen geben, sagt Ulrich Reinhardt von der Stiftung für Zukunftsfragen.

Fachkräftemangel in der Gesundheitsbranche

Das Berufsfeld „Pflege- und Gesundheitsberufe ohne Approbation“ setzt sich aus verschiedenen Beschäftigungsgruppen zusammen. Laut Mikrozensus 2012 waren Kranken- und Altenpfleger/-innen mit knapp 55 Prozent die größte Beschäftigtengruppe im Berufsfeld. Die nächst größeren Anteile fielen auf die Berufsgruppen der medizinischen Fachangestellten, Berufe in der nicht ärztlichen Therapie und Heilkunde sowie auf pharmazeutisch-technische Berufe.

Bereits in der Vergangenheit reichte die Anzahl der Personen, die in einem Pflege- und Gesundheitsberuf (ohne Approbation) ausgebildet wurden, nicht zur Deckung des Arbeitskräftebedarfs aus. Diese Feststellung ist aber keinesfalls ungewöhnlich, denn in den meisten Berufsfeldern kann der Arbeitsbedarf nur durch Personen gedeckt werden, die über eine Ausbildung in einem anderen Berufsfeld oder gar keinen beruflichen Abschluss verfügen. Dem Pflege- und Gesundheitsbereich stehen jedoch verhältnismäßig wenige „Fachfremde“ zur Verfügung, da die Arbeitsberechtigungen in der Gesundheits- und Pflegebranche stark reguliert sind. Einen Ausgleich würde es selbst durch die Verlängerung der Arbeitszeiten nicht geben, da auch die Arbeitskapazitäten nach Stunden bereits jetzt voll ausgeschöpft sind.

Für sich weiterbildende Berufstätige wird also auf absehbare Zeit Vollbeschäftigung herrschen. Umso wichtiger sind für Angestellte in Gesundheits- und Pflegeberufen eigene berufliche Fortbildungen im kleinen und großen Rahmen. Oft gesucht und viel benötigt sind beispielsweise zertifizierte Verantwortliche Pflegefachkräfte (PDL Pflegedienstleitung) und Qualitätsbeauftragte im Gesundheitswesen (QMB) sowie geprüfte Fachwirt/innen im Gesundheits- und Sozialwesen IHK oder die Ausbildereignung (Ada-Schein). Auch Kombinationen sind möglich, denn Du könntest etwa während bzw. mit der IHK-Abschlussprüfung Deines Aufstiegslehrgangs zum Fachwirt im Gesundheits- und Sozialwesen (IHK) ebenfalls Zertifikate, wie zum Qualitätsmanagementbeauftragten, zur Verantwortlichen Pflegefachkraft oder zum Ausbilder absolvieren.

Informiere Dich noch heute auf unserer Website über die einzelnen Weiterbildungsmöglichkeiten im Sozial- und Gesundheitswesen. Gerne helfen wir dir rund um Fragen an diese Fortbildungsabschlüsse weiter.


Fachwirt im Gesundheits- und Sozialwesen IHK

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