Ergänzende Datenschutzinformation für Vertragspartner/innen
(nachfolgend Vertragspartner genannt)
Diese ergänzenden Datenschutzinformationen gelten neben den allgemeinen Datenschutzinformationen für Teilnehmer und Teilnehmerinnen (nachfolgend Teilnehmer genannt), der von manQ angebotenen beruflichen Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen, Dozenten und Dozentinnen (nachfolgend Dozenten genannt), die von manQ mit der Durchführung von beruflichen Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen beauftragt wurden, sowie für Beschäftigte von manQ.
1. Verantwortliche Stelle
2. Datenschutzbeauftragte
3. Welche Daten verarbeiten wir?
4. Zu welchem Zweck verarbeiten wir diese Daten?
5. Was machen wir sonst noch mit Ihren Daten? Geben wir diese an andere weiter?
6. Wie lange bewahren wir Ihre Daten auf?
7. Welche Rechte haben Sie?
1. Verantwortliche Stelle
manQ Akademie GmbH & Co. KG
Elisabethstr. 7
34369 Hofgeismar
Tel. +49 (0) 5671 78490-0
Fax +49 (0) 5671 78490-77
E-Mail: kontakt@manQ.de
2. Datenschutzbeauftragte
Rechtsanwältin Maja Reuter
Anwaltskanzlei Feuerhake
Obere-Masch-Straße 22
37073 Göttingen
Telefon: +49 (0)551 531 19 24
reuter@anwaltskanzlei-feuerhake.de
www.anwaltskanzlei-feuerhake.de
3. Welche Daten verarbeiten wir?
Wenn Sie unser Vertragspartner sind, nehmen wir zusätzlich zu den in unserer allgemeinen Datenschutzerklärung aufgeführten weitere Verarbeitungsvorgänge mit folgenden personenbezogenen Daten vor:
- Kontaktdaten
- Geburtsdatum
- Zahlungsdaten
- sowie Daten zu Ihrer Berufsausbildung, Ihren Abschlüssen
- Daten zur aktuellen Arbeitsstelle (Teilnehmer und Dozenten)
- Daten, die wir für die Beantragung der Förderung durch Aufstiegs-BAföG benötigen
- Foto, Video und Audio
- An- und Abwesenheitszeiten
Im Rahmen von Videokonferenzen werden Bild- und Tondaten der Teilnehmenden verarbeitet. Eine gezielte Auswertung äußerer Merkmale zur Ableitung besonderer Kategorien personenbezogener Daten, insbesondere von Gesundheitsdaten oder religiösen oder weltanschaulichen Überzeugungen, findet nicht statt.
4. Zu welchem Zweck verarbeiten wir diese Daten?
Wir verarbeiten diese Daten, um den mit Ihnen geschlossenen Vertrag über ihre Teilnahme (Teilnehmer), Lehrtätigkeit (Dozenten) oder Mitarbeit (Beschäftigte) an unseren Fort- und Weiterbildungskursen erfüllen und abwickeln zu können.
Die Daten werden stets verschlüsselt übertragen und in unserer Datenbank und den weiteren für die Verwaltung genutzten Programmen verarbeitet.
Die Verarbeitung der personenbezogenen Daten von Teilnehmern und Dozenten erfolgt, soweit sie für die Anbahnung, Durchführung oder Beendigung des jeweiligen Vertragsverhältnisses erforderlich ist, auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO. Einwilligungsabhängige Verarbeitungen erfolgen auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO Soweit wir uns auf berechtigte Interessen gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO stützen, benennen wir das jeweilige Interesse bei dem betreffenden Verarbeitungsvorgang.
5. Was machen wir sonst noch mit Ihren Daten? Geben wir diese an andere weiter?
Vorangestellt weisen wir daraufhin, dass wir Ihre Daten auf Servern unserer Dienstleister in der Regel innerhalb Deutschlands oder der EU verarbeiten. Wir nutzen jedoch auch Dienstleister und cloudbasierte Lösungen aus Drittländern.
Wir setzen externe Dienstleister ein, die personenbezogene Daten in unserem Auftrag verarbeiten. Mit diesen Dienstleistern schließen wir einen Vertrag über die Auftragsverarbeitung gemäß Art. 28 DSGVO. Bei einzelnen Dienstleistern kann eine Verarbeitung personenbezogener Daten außerhalb der Europäischen Union oder des Europäischen Wirtschaftsraums nicht ausgeschlossen werden. Eine solche Drittlandübermittlung erfolgt nur, wenn die Voraussetzungen der Art. 44 ff. DSGVO erfüllt sind. Besteht für das betreffende Drittland oder den konkreten Empfänger ein Angemessenheitsbeschluss der Europäischen Kommission, stützen wir die Übermittlung auf Art. 45 DSGVO. Bei Empfängern in den USA gilt dies nur, sofern der betreffende Empfänger wirksam nach dem EU-US Data Privacy Framework zertifiziert ist. Andernfalls stützen wir die Übermittlung insbesondere auf die von der Europäischen Kommission erlassenen Standardvertragsklauseln gemäß Art. 46 Abs. 2 lit. c DSGVO und treffen, soweit erforderlich, zusätzliche technische und organisatorische Schutzmaßnahmen. Die jeweils eingesetzten Dienstleister, mögliche Empfängerländer und die maßgeblichen Garantien werden nachfolgend bei dem jeweiligen Verarbeitungsvorgang benannt.
5.1. Lernplattform
Wir nutzen die Freie Software Moodle (nachfolgend Lernplattform genannt), der Zugriff erfolgt browserbasiert und/oder über die Moodle App. Zur Bereitstellung der Moodle App nutzen wir den cloudbasierten Dienst MoodleCloud. Vertragspartner und Auftragsverarbeiter ist Moodle; PO Box 303, West Perth, Western Australia 6872, Die Plattform wird unter Einbindung von Amazon Web Services in der von uns gewählten Serverregion EU/Irlandbetrieben. Mit dem Anbieter haben wir einen Auftragsverarbeitungsvertrag gemäß Art. 28 DSGVO geschlossen. Auch bei Wahl einer europäischen Serverregion kann eine Verarbeitung oder ein Zugriff außerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums nicht vollständig ausgeschlossen werden. Einzelheiten zu den hierbei eingesetzten Garantien ergeben sich aus den allgemeinen Hinweisen zu Drittlandübermittlungen unter Ziffer 5
Sie erhalten nach Vertragsschluss Zugang zu unserer Lernplattform. Hierfür legen wir in einer zentralen Benutzerverwaltung ein individualisiertes Konto mit Ihren Daten zum Login und zur Nutzung an.
Unsere Lernplattform umfasst Funktionen zur Kommunikation (Foren, Mitteilungssystem, Videokonferenzen) und Kollaboration für verschiedene Lernaktivitäten (Wikis, Glossare, Tests, interaktive und digitale Lerninhalte), sowie einen Kalender mit Terminen der Online-Seminare und ggf. Abgabetermine für Lernaktivitäten. Über die Funktion ‚Mitteilungen‘ können Nachrichten gesendet und empfangen werden und Dozenten und Beschäftigte können Lernaktivitäten der Teilnehmer nachverfolgen und hochgeladene Arbeitsergebnisse einsehen.
Über die in der Anmeldung angegebenen, teils automatisch anfallenden, teils vom Nutzer zusätzlich eingegebenen Informationen hinaus, protokolliert die der Lernplattform zugrunde liegende Software, zu welcher Zeit Nutzer/innen auf Lernaktivitäten bzw. Profile anderer Nutzer/innen zugreifen. Protokolliert wird ferner, je nach Ausgestaltung des einzelnen Angebots, ob gestellte Aufgaben und Tests erledigt wurden, welche Beiträge sie in den Foren geleistet haben und welche Dateien bzw. Arbeitsergebnisse Sie hochgeladen bzw. eingereicht haben.
Insbesondere werden folgende Daten gespeichert:
Dabei verarbeiten wir insbesondere Ihre Konto- und Kontaktdaten, Ihre Kurszuordnung, Anmelde- und Verbindungsdaten einschließlich IP-Adresse, Zeitpunkt und ausgeführter Aktion sowie Ihre Lernaktivitäten, Bearbeitungsstände, Testergebnisse, Forumsbeiträge, Nachrichten und hochgeladenen Dateien. Die Verarbeitung dient der Bereitstellung und Durchführung des Lehrgangs, der Kommunikation, der Dokumentation des Lernfortschritts, der technischen Sicherheit sowie der Erfüllung vertraglicher und gesetzlicher Nachweispflichten
Der Zugriff auf die gespeicherten Daten richtet sich nach einem rollenbasierten Berechtigungskonzept. Teilnehmende können ausschließlich die für die gemeinsame Kursdurchführung freigegebenen Profilangaben, Beiträge und Inhalte anderer Kursteilnehmender einsehen. Dozenten und hierzu befugte Beschäftigte erhalten Zugriff auf Lernaktivitäten, Arbeitsergebnisse und Testergebnisse nur, soweit dies für die Durchführung und Betreuung des jeweiligen Lehrgangs erforderlich ist. Administratoren dürfen auf die Daten nur zur technischen Administration, Fehlerbehebung und Gewährleistung der IT-Sicherheit zugreifen.
Die Plattform ermöglicht es weiterhin, Berichte zu Zugriffszahlen, Nutzeraktivitäten und Beteiligungen zu erstellen. Entsprechend internen Absprachen können diese anlassbezogen nach dem 4-Augen-Prinzip eingesehen werden.
Das Benutzerkonto wird grundsätzlich spätestens 14 Monate nach Beendigung des Lehrgangs deaktiviert und nach weiteren 6 Monaten gelöscht. Nutzungsprotokolle werden nach Löschung des Benutzerkontos anonymisiert. Beiträge, Nachrichten, hochgeladene Arbeitsergebnisse und Testergebnisse werden im Zuge der Löschung des Benutzerkontos ebenfalls gelöscht, soweit sie nicht aufgrund gesetzlicher oder förderrechtlicher Nachweispflichten länger aufbewahrt werden müssen. In Sicherungskopien enthaltene Daten werden spätestens 6 Monate nach der Löschung des Benutzerkontos überschrieben oder gelöscht.
5.2. Videokonferenzen
Wir nutzen für unsere Online-Kurse die Videokonferenzsoftware Zoom und Cisco WebEx (nachfolgend WebEx genannt). Die Anbieter sind Zoom Video Communications, Inc. 55 Almaden Blvd, Suite 600 San Jose, CA 95113, USA und Cisco Systems, Inc. 170 West Tasman Drive San Jose, CA 95134 USA (Hauptsitz).
Wir richten in einer zentralen Benutzerverwaltung ein individualisiertes Konto für alle Teilnehmer, Dozenten und Beschäftigte ein, das browserbasiert oder innerhalb der Apps genutzt werden kann.
Sämtliche Daten werden nach dem Stand der Technik verschlüsselt übertragen.
5.2.1. Rechtsgrundlage
Die Videokonferenzen dienen der Erfüllung des zwischen uns geschlossenen Vertrages über ihre Teilnahme (Teilnehmer), Lehrtätigkeit (Dozenten) oder Mitarbeit (Beschäftigte) an unseren Fort- und Weiterbildungskursen und sind ausschließlich für diese Zwecke zu nutzen.
Die Lehrveranstaltungen, insbesondere in Form des Online-Seminars, können zum Zweck der Qualitätssicherung und Ermittlung der Teilnahmequote aufgezeichnet werden. Diese Aufzeichnungen sind passwortgeschützt und lediglich durch einen eingeschränkten Personenkreis abrufbar. Diese Aufzeichnungen enthalten Bild- und Tonmaterial der Teilnehmenden.
Die Vertragspartner erklären sich mit Abschluss des jeweiligen Vertrages damit einverstanden, dass die oben bezeichneten Video- bzw. Tonaufnahmen angefertigt und zum genannten Zweck eingesetzt werden.
Die Verarbeitung im Rahmen der Live-Videokonferenz erfolgt bei Teilnehmern und Dozenten auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, da sie zur Durchführung des vereinbarten Lehrgangs bzw. der Lehrtätigkeit erforderlich ist.
5.2.2. Welche Daten sind betroffen?
Folgende personenbezogene Daten können – werden aber nicht in jedem Fall – bei der Nutzung von „Zoom“ und/oder WebEx verarbeitet werden:
- Nutzerdaten: Vorname, Nachname, E-Mail-Adresse, Passwort, (optional: Profilbild, Telefon, Abteilung)
- Meeting-Metadaten: Thema, IP-Adresse des Nutzers, Geräte-/Hardware-Information, Login und Logout Zeiten
- Bei Einwahl mit dem Telefon: Angabe zur eingehenden und ausgehenden Rufnummer, Ländername, Start- und Endzeit. Ggf. können weitere Verbindungsdaten, wie z.B. die IP-Adresse des Geräts gespeichert werden.
- Audio- und Videodaten: Um überhaupt per Video und Audio in Kontakt treten zu können, werden während des Meetings/Online-Seminars für dessen Dauer Daten vom Mikrofon, sowie der Videokamera Ihres Geräts verarbeitet. Sie können die Kamera oder das Mikrofon jederzeit selbst abschalten bzw. stummstellen.
- Textdaten: Wenn Sie in einem „Online-Meeting“ die Funktionen Chat, Fragen oder Umfragen nutzen, werden diese Daten verarbeitet, um diese im „Online-Meeting“ anzuzeigen und ggf. zu protokollieren.
- Aufzeichnungen der Online-Seminare: MP4-Datei aller Video-, Audio- und Präsentationsaufnahmen, M4A-Datei aller Audioaufnahmen, Textdatei des Online-Meeting-Chats.
- Zur Erfüllung der Nachweispflicht seitens manQ gegenüber staatlichen Stellen und Förderämtern, bei Inanspruchnahme staatlicher Fördermittel durch die Teilnehmer, werden während eines Meetings Berichte über Meeting-Metadaten beim Anbieter und bei manQ gespeichert.
5.2.3. Übermittlung der Daten in die USA?
Wenn personenbezogene Daten in die USA oder ein anderes Drittland übermittelt werden, erfolgt dies nach Maßgabe der Art. 44 ff. DSGVO. Für Empfänger in den USA, die wirksam unter dem EU-U.S. Data Privacy Framework zertifiziert sind, stützen wir die Übermittlung auf den Angemessenheitsbeschluss der Europäischen Kommission gemäß Art. 45 DSGVO. Falls kein Angemessenheitsbeschluss anwendbar ist, erfolgt die Übermittlung auf Grundlage der Standardvertragsklauseln der Europäischen Kommission gemäß Art. 46 Abs. 2 lit. c DSGVO und gegebenenfalls zusätzlicher Schutzmaßnahmen.
Wir haben mit den Anbietern einen Auftragsverarbeitungsvertrag abgeschlossen, in dessen Rahmen „Zoom“ und/oder WebEx die o.g. Daten verarbeitet, von denen „Zoom“ und/oder WebEx zur Erbringung des Dienstes Kenntnis erlangt.
5.3. Steuerbüro und Finanzamt
Zur Durchführung der Finanzbuchhaltung sowie zur Erstellung von Steuererklärungen und Jahresabschlüssen übermitteln wir die hierfür erforderlichen Stamm-, Vertrags-, Rechnungs-, Zahlungs- und Buchungsdaten an unseren Steuerberater bzw. unsere Steuerberatungsgesellschaft.
Die Verarbeitung zur Abrechnung und Abwicklung des Vertrags erfolgt auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO. Soweit die Verarbeitung der Erfüllung handels- und steuerrechtlicher Buchführungs-, Erklärungs- und Aufbewahrungspflichten dient, beruht sie auf Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO in Verbindung mit den jeweils anwendbaren steuer- und handelsrechtlichen Vorschriften, insbesondere der Abgabenordnung und dem Handelsgesetzbuch. Wir beauftragen einen externen Steuerberater mit der fachgerechten Wahrnehmung dieser Aufgaben, dies beruht ergänzend auf unserem berechtigten Interesse gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Unser berechtigtes Interesse hieran ist eine effektive und sachkundige Buchführung durch Spezialisten und ebenso Verschlankung des Verwaltungsaufwands innerhalb unseres Unternehmens im Sinne des Art. 6 Abs. 1 lit. f) DS-GVO. Der von uns mandatierte Steuerberater verarbeitet die ihm übermittelten Daten im Rahmen seiner berufsrechtlich eigenverantwortlichen Tätigkeit und unterliegt einer gesetzlichen Verschwiegenheitspflicht
Im Falle einer gesetzlichen Verpflichtung übermitteln wir die jeweils erforderlichen Buchungs-, Rechnungs-, Zahlungs- und Steuerdaten an die zuständigen Finanzbehörden. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO in Verbindung mit den jeweils einschlägigen steuerrechtlichen Vorschriften
5.4. Externe Prüfstellen
Wenn Sie im Zusammenhang mit Ihrer Fort- oder Weiterbildung eine Prüfung vor einer externen Prüfungsstelle ablegen, können wir uns mit der zuständigen Prüfungsstelle zu prüfungsbezogenen Angelegenheiten gemeinsamer Teilnehmer austauschen.
Dabei können insbesondere Ihr Name, Ihre Kontaktdaten, Ihr Geburtsdatum, Angaben zum besuchten Lehrgang und zur angestrebten Qualifikation sowie Informationen zur Teilnahme, zur Zulassung, zu Prüfungsterminen und zum Stand des Prüfungsverfahrens verarbeitet werden. Der Austausch kann sowohl die Übermittlung von Daten durch uns als auch den Erhalt entsprechender Informationen von der Prüfungsstelle umfassen.
Zweck der Verarbeitung ist die Abstimmung zwischen Lehrgang und Prüfungsverfahren, die Unterstützung der Teilnehmer sowie die Klärung teilnehmerbezogener Rückfragen.
Die Verarbeitung erfolgt auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, wenn sie für die Durchführung des mit Ihnen bestehenden Vertragsverhältnisses und die vereinbarte prüfungsbezogene Unterstützung erforderlich ist. Eine darüberhinausgehende organisatorische Abstimmung erfolgt auf Grundlage unseres berechtigten Interesses an einer ordnungsgemäßen Koordination von Lehrgang und Prüfungsverfahren gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Sie können dieser Verarbeitung aus Gründen, die sich aus Ihrer besonderen Situation ergeben, gemäß Art. 21 Abs. 1 DSGVO widersprechen. Besteht eine gesetzliche Verpflichtung zur Übermittlung bestimmter Informationen, erfolgt die Verarbeitung auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO in Verbindung mit der jeweils einschlägigen Vorschrift.
5.5. Fördermittelgeber
Wenn Sie für Ihre Fort- oder Weiterbildung Förderleistungen erhalten oder beantragen, tauschen wir mit den zuständigen Förderstellen und Fördermittelgebern die für die Beantragung, Bearbeitung, Durchführung und Überprüfung der Förderung erforderlichen personenbezogenen Daten und Unterlagen aus.
Hierzu können insbesondere Identifikations- und Kontaktdaten, Angaben zum Lehrgang und Förderverfahren, Rechnungs- und Zahlungsinformationen, Teilnahmenachweise die vorzeitige Beendigung des Lehrgangs gehören. Der Austausch kann sowohl die Übermittlung von Daten durch uns als auch den Erhalt förderbezogener Informationen und Rückfragen von der jeweiligen Stelle umfassen.
Zweck der Verarbeitung ist die Unterstützung bei der Beantragung und Abwicklung der Förderung, die Abstimmung mit Förderstellen und Fördermittelgebern, die Klärung förderbezogener Rückfragen sowie die Erfüllung förderrechtlicher Nachweis- und Mitteilungspflichten.
Der zur Durchführung des mit Ihnen bestehenden Vertragsverhältnisses erforderliche Austausch erfolgt auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO. Dies umfasst insbesondere die Unterstützung bei der Beantragung und Abwicklung der Förderung sowie die Übermittlung der hierfür erforderlichen Unterlagen und Angaben.
Falls der Austausch nicht bereits zur Vertragsdurchführung erforderlich ist, erfolgt er auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Unser berechtigtes Interesse besteht in der effizienten Abstimmung mit Förderstellen und Fördermittelgebern, der Klärung förderbezogener Rückfragen sowie der Unterstützung gemeinsamer Teilnehmer bei der ordnungsgemäßen Durchführung des Förderverfahrens. Sie können dieser Verarbeitung aus Gründen, die sich aus Ihrer besonderen Situation ergeben, gemäß Art. 21 Abs. 1 DSGVO widersprechen.
Besteht eine gesetzliche Auskunfts-, Nachweis- oder Mitteilungspflicht, erfolgt die Verarbeitung auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO in Verbindung mit der jeweils einschlägigen gesetzlichen Vorschrift, insbesondere § 21 AFBG.
5.6. Rechtsdienstleister und Justiz
Wenn fällige Forderungen nicht beglichen werden und Sie sich in Zahlungsverzug befinden, verarbeiten wir die zur Prüfung, Geltendmachung, Durchsetzung und Verteidigung unserer Ansprüche erforderlichen personenbezogenen Daten. Hierzu gehören insbesondere Name, Anschrift und Kontaktdaten, Vertrags- und Rechnungsdaten, Forderungshöhe, Fälligkeit, Zahlungs- und Mahnverlauf sowie die für die Beurteilung der Forderung erforderliche Korrespondenz.
Erforderlichenfalls übermitteln wir diese Daten an von uns beauftragte Rechtsanwälte oder zur Erbringung von Inkassodienstleistungen berechtigte Inkassodienstleister. Im Rahmen gerichtlicher oder vollstreckungsrechtlicher Verfahren können die erforderlichen Daten außerdem an zuständige Gerichte, Gerichtsvollzieher und andere zuständige öffentliche Stellen übermittelt werden.
Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Unser berechtigtes Interesse besteht in der Prüfung, Geltendmachung, Durchsetzung und Verteidigung unserer Ansprüche. Beruht die Übermittlung auf einer gesetzlichen Verpflichtung oder einer verbindlichen gerichtlichen oder behördlichen Anordnung, ist Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO in Verbindung mit der jeweils einschlägigen Vorschrift die Rechtsgrundlage. Besondere Kategorien personenbezogener Daten übermitteln wir ausschließlich, wenn dies zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen erforderlich ist; Rechtsgrundlage ist dann zusätzlich Art. 9 Abs. 2 lit. f DSGVO.
5.7. Cloudbasiertes Dokumentenmanagement und Vertragsversand (Docuware)
Zur effizienten Verwaltung und Übermittlung von Vertragsdokumenten, insbesondere für den Versand von Verträgen zu einzelnen Unterrichtsmodulen an unsere Honorardozenten (Vertragspartner), nutzen wir die cloudbasierte Dokumentenmanagement-Software Docuware. Anbieter der Software ist die DocuWare GmbH, Planegger Str. 1, 82110 Germering, Deutschland.
Im Rahmen der Nutzung von DocuWare werden personenbezogene Daten unserer Vertragspartner verarbeitet und gespeichert. Hierzu gehören insbesondere Name und Kontaktdaten sowie die Vertragsdokumente, die weitere personenbezogene Angaben wie Vertragsdetails und Honorarinformationen enthalten können. Daneben können Versand-, Zugriffs- und Protokolldaten verarbeitet werden, insbesondere Datum und Uhrzeit der Bereitstellung und des Abrufs. Die Übermittlung der Vertragsdokumente erfolgt über die DocuWare-Plattform.
DocuWare Cloud wird unter Nutzung der Cloud-Infrastruktur von Microsoft Azure betrieben. Die Speicherung der Daten erfolgt in Rechenzentren innerhalb der Europäischen Union.
Die Rechtsgrundlage für die Verarbeitung Ihrer Daten im Zusammenhang mit der Nutzung von Docuware zum Zwecke des Vertragsversands und -managements ist Art. 6 Abs. 1 lit. b) DSGVO (Erforderlichkeit zur Durchführung vorvertraglicher Maßnahmen und zur Erfüllung eines Vertrags).
Wir haben mit der DocuWare GmbH einen Auftragsverarbeitungsvertrag gemäß Art. 28 DSGVO geschlossen, der sicherstellt, dass Ihre Daten nur gemäß unseren Weisungen und unter Einhaltung der geltenden Datenschutzbestimmungen verarbeitet werden.
5.8. Zufriedenheits- oder Erfolgsabfrage
Zum Zwecke der Zufriedenheits- und Erfolgsanalyse kontaktieren wir ehemalige Teilnehmer und Dozenten auch nach Beendigung des jeweiligen Lehrgangs per E-Mail, beispielsweise mit der Bitte um das freiwillige Ausfüllen eines Online-Fragebogens. Gegenstand der Befragung können insbesondere die Zufriedenheit mit dem Lehrgang, der weitere Prüfungsverlauf und die berufliche Entwicklung nach Abschluss des Lehrgangs sein.
Eine Kontaktaufnahme erfolgt nur, wenn Sie zuvor ausdrücklich in den Erhalt einer solchen Befragung eingewilligt haben. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO. Die Einwilligung ist freiwillig und kann jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen werden. Die Nichterteilung oder der Widerruf der Einwilligung hat keine Nachteile für Sie.
Wir kontaktieren Sie zu diesem Zweck höchstens drei innerhalb von zwölf Monaten nach Beendigung des Lehrgangs. Die Teilnahme an der Befragung ist freiwillig. Weitere Informationen zur Verarbeitung der Angaben und zum eingesetzten Befragungsdienst erhalten Sie beim Aufruf des Online-Fragebogens.
6. Wie lange bewahren wir Ihre Daten auf?
Wir löschen Ihre personenbezogenen Daten, sobald sie für die in dieser Datenschutzerklärung genannten Zwecke nicht mehr erforderlich sind und keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen.
Handels- und steuerrechtlich relevante Unterlagen bewahren wir entsprechend ihrer gesetzlichen Einordnung grundsätzlich sechs, acht oder zehn Jahre auf. Insbesondere gelten regelmäßig Aufbewahrungsfristen von zehn Jahren für Handelsbücher, Jahresabschlüsse und vergleichbare Unterlagen, acht Jahren für Buchungsbelege und sechs Jahren für Handels- und Geschäftsbriefe. Die Fristen beginnen grundsätzlich mit dem Ende des Kalenderjahres, in dem die jeweilige Unterlage entstanden ist.
Andere Vertragsdaten bewahren wir nach Beendigung des Vertragsverhältnisses grundsätzlich bis zum Ablauf der regelmäßigen gesetzlichen Verjährungsfrist von drei Jahren auf. Die Frist beginnt in der Regel mit dem Ende des Jahres, in dem der jeweilige Anspruch entstanden ist. Eine längere Speicherung erfolgt, wenn konkrete Ansprüche geltend gemacht werden oder ein rechtliches Verfahren anhängig ist. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Unser berechtigtes Interesse besteht in der Geltendmachung, Ausübung und Verteidigung rechtlicher Ansprüche.
Daten, die wir aufgrund einer Einwilligung verarbeiten, löschen wir nach Widerruf der Einwilligung oder bereits dann, wenn der mit der Einwilligung verfolgte Zweck entfällt und keine andere Rechtsgrundlage die weitere Speicherung erlaubt.
Benutzerkonten werden wie oben beschrieben nach Kursende gelöscht. Gesetzlich aufzubewahrende Abrechnungs-, Vertrags- und Teilnahmenachweise können getrennt vom Benutzerkonto weiter gespeichert werden. Sie können unter den angegebenen Kontaktdaten eine frühere Löschung des Benutzerkontos beantragen. Eine frühere Löschung erfolgt, wenn das Konto für die Vertragsabwicklung nicht mehr benötigt wird und keine gesetzlichen oder vertraglichen Gründe entgegenstehen.
Beschäftigtendaten bewahren wir gemäß § 26 Abs. 1 BDSG für die Dauer auf, in der sie für die Durchführung oder Beendigung des Beschäftigungsverhältnisses benötigt werden. Gesetzliche Aufbewahrungspflichten und die Erforderlichkeit zur Geltendmachung oder Abwehr konkreter Ansprüche können eine längere Speicherung rechtfertigen.
Nach Vertragserfüllung können wir die Postanschrift ehemaliger Teilnehmer auf Grundlage unseres berechtigten Interesses gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO verwenden, um über eigene Angebote und Dienstleistungen zu informieren. Werbung per E-Mail versenden wir nur aufgrund einer Einwilligung oder unter den Voraussetzungen des § 7 Abs. 3 UWG für eigene ähnliche Dienstleistungen. Sie können der Verarbeitung Ihrer Daten zu Werbezwecken jederzeit widersprechen. Nach Ihrem Widerspruch verwenden wir Ihre Daten nicht mehr zu Werbezwecken.
Daten, die für keinen der genannten Zwecke mehr benötigt werden und keiner gesetzlichen Aufbewahrungspflicht unterliegen, löschen wir unverzüglich im Rahmen unseres Löschkonzepts.
7. Welche Rechte haben Sie?
Sie haben uns gegenüber folgende Rechte:
7.1. Recht auf Auskunft
Sie haben das Recht, eine Bestätigung darüber zu verlangen, ob wir Sie betreffende personenbezogene Daten verarbeiten. Ist dies der Fall, haben Sie nach Art. 15 DSGVO ein Recht auf Auskunft über diese Daten und die gesetzlich vorgesehenen weiteren Informationen sowie auf Erhalt einer Kopie der verarbeiteten Daten.
7.2. Recht auf Berichtigung
Sie haben das Recht auf Berichtigung unrichtiger und Vervollständigung unvollständiger personenbezogener Daten nach Art. 16. DSGVO.
7.3. Recht auf Löschung
Sie haben das Recht auf unverzügliche Löschung Ihrer personenbezogenen Daten („Recht auf Vergessenwerden“) nach Art. 17 DSGVO,
- wenn diese nicht mehr benötigt werden,
- wenn Sie Ihre Einwilligung widerrufen und keine andere Rechtsgrundlage für die Verarbeitung besteht,
- wenn Sie der Verarbeitung nach Art. 21 Abs. 1 DSGVO widersprochen haben und keine vorrangigen berechtigten Gründe für die Verarbeitung bestehen,
- wenn Sie der Verarbeitung Ihrer Daten zu Zwecken der Direktwerbung widersprochen haben, wenn die Daten unrechtmäßig verarbeitet werden,
- wenn die Löschung zur Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung erforderlich ist.
7.4. Recht auf Einschränkung
Sie haben das Recht auf Einschränkung der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten im Rahmen des Art. 18 DSGVO,
- wenn Sie die Richtigkeit Ihrer personenbezogenen Daten bestreiten, für die Dauer unserer Überprüfung, wenn die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten unrechtmäßig ist und Sie anstelle der Löschung die Einschränkung der Verarbeitung verlangen
- wenn wir Ihre Daten nicht mehr benötigen, Sie diese jedoch zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen benötigen,
- wenn Sie der Verarbeitung Ihrer Daten nach Art. 21 Abs. 1 DSGVO widersprochen haben und noch unklar ist, ob unsere berechtigten Gründe gegenüber Ihren Interessen überwiegen.
7.5. Recht auf Übertragbarkeit
Sie haben nach Art. 20 DSGVO das Recht, personenbezogene Daten, die Sie uns bereitgestellt haben, in einem strukturierten, gängigen und maschinenlesbaren Format zu erhalten, wenn die Verarbeitung auf Ihrer Einwilligung oder einem Vertrag beruht und automatisiert erfolgt. Sie können außerdem verlangen, dass wir diese Daten direkt an einen anderen Verantwortlichen übermitteln, wenn dies technisch möglich ist.
7.6. Recht auf Widerruf bei Verarbeitung aufgrund einer Einwilligung
Sollten wir Ihre personenbezogenen Daten für bestimmte Zwecke aufgrund Ihrer Einwilligung verarbeiten, haben Sie das Recht, Ihre Einwilligung jederzeit und mit Wirkung für die Zukunft zu widerrufen. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung bleibt hiervon unberührt.
7.7. Widerspruchsrecht
7.7.1. Recht auf Widerspruch bei Verarbeitung aufgrund berechtigter Interessen
Sie haben das Recht gegen die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten Widerspruch einzulegen, wenn die Verarbeitung aufgrund unserer berechtigten Interessen erfolgt und Gründe bei Ihnen vorliegen, die sich aus Ihrer besonderen Situation ergeben.
Nach einem Widerspruch verarbeiten wir Ihre personenbezogenen Daten nicht mehr, außer wir können zwingende schutzwürdige Gründe für die Verarbeitung nachweisen, die Ihre Interessen, Rechte und Freiheiten überwiegen, oder die Verarbeitung dient der Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen.
7.7.2. Recht auf Widerspruch gegen Direktmarketing
Bei einer Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten zum Zwecke der Direktwerbung haben Sie gemäß Art. 21 Abs. 2 und 3 DSGVO jederzeit das Recht, Widerspruch gegen die Verarbeitung der Sie betreffenden personenbezogenen Daten einzulegen. Dies gilt auch für ein mit der Direktwerbung verbundenes Profiling. Für den Widerspruch müssen Sie keine Gründe angeben. Nach Ihrem Widerspruch werden Ihre personenbezogenen Daten nicht mehr für Zwecke der Direktwerbung verarbeitet.
Sie können Ihren Widerspruch jederzeit und formlos an die genannten Kontaktdaten richten.
7.8. Wie übe ich meine Rechte aus?
Alle Ihre vorstehend genannten Rechte können Sie zum Beispiel mit einer E-Mail an uns unter kontakt@manQ.de ausüben. Weitere Kontaktdaten finden Sie oben unter Ziffer 1.
7.9. Beschwerderecht
Sie haben ferner das Recht, sich bei einer Aufsichtsbehörde zu beschweren, insbesondere bei dem für uns zuständigen Landesbeauftragten für den Datenschutz
Der Hessische Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit
Prof. Dr. Alexander Roßnagel
Wilhelmstraße 7
65185 Wiesbaden
Telefon: 0611-1408 0
E-Mail: poststelle@datenschutz.hessen.de
Homepage: https://www.datenschutz.hessen.de
Ihnen steht es frei, die Beschwerde auch bei der Aufsichtsbehörde Ihres Wohnsitzes zu erheben. Eine Liste der Landesdatenschutzbeauftragten finden Sie hier:
https://www.bfdi.bund.de/DE/Service/Anschriften/Laender/Laender-node.html
Stand: 24.09.2026