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Als Gesundheits- und Pflegeexperte durchstarten

Fortbildungen von manQ im Gesundheits- und Sozialwesen

Gesundheit ist stark gefragt

Die Gesundheitsbranche gehört zu den größten und wachsenden Wirtschaftszweigen in Deutschland. Sie bietet eine breite Palette an Karrieremöglichkeiten für Menschen, die andere bei der Gesundung und Gesunderhaltung unterstützen wollen. 

Neben der medizinischen Betreuung und Versorgung der Patienten, der Herstellung von medizinischen und pharmazeutischen Produkten und deren Vermarktung, spielt die Pflege aufgrund des demografischen Wandels eine zunehmende Rolle. Hinzu kommen ein wachsendes Gesundheitsbewusstsein und die verstärkte Nachfrage nach alternativen Behandlungsmethoden. Aber auch in der Verwaltung und im Management sind Unternehmen der Gesundheitsbranche auf gut ausgebildetes und engagiertes Fachpersonal angewiesen, um die betriebliche Prozesse zu koordinieren.

Aus- und Weiterbildung im Gesundheits- und Sozialwesen

Welche Ausbildungen gibt es im Gesundheits- und Sozialwesen?

Ausbildungsberufe im Gesundheits- und Sozialwesen

Es gibt eine Vielzahl von Ausbildungen in der Gesundheitsbranche in Deutschland. Die bekanntesten und beliebtesten sind beispielsweise: Kaufmann/-frau im Gesundheitswesen, Pharmazeutisch-kaufmännische/-r Angestellte, Sport- und Fitnesskaufmann/-frau, Medizinische/-r Fachangestellte/-r, Altenpfleger/-in, Heilerziehungspfleger/-in, Gesundheits- und Krankenpfleger/-in, PTA - Pharmazeutisch-technische/-r, Medizinisch-technische/-r Assistent/-in, Zahnmedizinische/-r Fachangestellte/-r, Physiotherapeut/-in, Ergotherapeut/-in, Logopäde/Logopädin, Zahntechniker/-in, Gesundheitshandwerker/-in, Hörakustiker/-in und Augenoptiker/-in. Daneben gibt es noch zahlreiche weitere Ausbildungsberufe.

 

Einige Ausbildungsberufe sind nachfolgend kurz beschrieben:

Ausbildungsberuf Kaufmann/-frau im Gesundheitswesen

Kaufleute im Gesundheitswesen sind verantwortlich für die Planung und Organisation von Verwaltungsvorgängen, Geschäftsprozessen und Dienstleistungen im Gesundheitswesen. Dabei berücksichtigen sie sozial- und gesundheitsrechtliche Bestimmungen, informieren und betreuen Kunden und Patienten und beobachten das Marktgeschehen im Gesundheitssektor.

 

Sie erfassen Patientendaten und führen die Abrechnung von Leistungen mit Krankenkassen und anderen Kostenträgern durch.

Darüber hinaus übernehmen sie die Kalkulation von Preisen und kümmern sich um die Beschaffung und Verwaltung von Materialien und Produkten. 

 

Sie entwickeln Marketingstrategien und unterstützen das betriebliche Qualitätsmanagement. Zusätzlich führen sie allgemeine kaufmännische Tätigkeiten im Finanz- und Rechnungswesen sowie im Personalwesen aus, beispielsweise die Erstellung des Jahresabschlusses oder die Führung von Personalstatistiken.

 

Kaufleute im Gesundheitswesen arbeiten in Krankenhäusern, Arztpraxen, Pflegeeinrichtungen, Gesundheitsämtern, Krankenkassen oder in der Verwaltung von Pharma- oder Medizintechnikunternehmen.

 

Die Ausbildung dauert 3 Jahre. 

Ausbildungsberuf Pharmazeutisch-kaufmännische/-r Angestellte

Pharmazeutisch-kaufmännische Angestellte sind für die Verwaltung und Pflege des Bestands an Arzneimitteln, Medizinprodukten und anderen Waren in Apotheken zuständig. 

 

Sie bestellen die benötigten Artikel, nehmen Lieferungen entgegen und überprüfen sie auf Richtigkeit und Vollständigkeit. Dabei achten sie auf die Einhaltung der apotheken-, arzneimittel- und gefahrstoffrechtlichen Vorschriften bei der Lagerung.

 

Des Weiteren kennzeichnen sie die Waren und ordnen sie in Regalen oder Schubladen ein. Zusätzlich erstellen sie Rechnungen, erfassen die Belege für die Finanzbuchhaltung und bereiten die Abrechnung der Apothekenleistungen über zentrale Rechenzentren vor. 

 

Sie sind auch an Marketingaktivitäten und der Gestaltung des Sortiments beteiligt. Im Verkaufsbereich präsentieren sie das Warensortiment, beraten Kunden und verkaufen beispielsweise Kosmetik, Babynahrung oder Verbandsmaterialien. Arzneimittel dürfen sie jedoch nicht verkaufen.

 

Pharmazeutisch-kaufmännische Angestellte arbeiten in erster Linie in Apotheken. Sie können auch in anderen Unternehmen der Pharmaindustrie oder im Großhandel für pharmazeutische Produkte tätig sein. Sie sind in diesen Fällen eher in den administrativen und logistischen Bereichen der Unternehmen tätig.

 

Die Ausbildung dauert 3 Jahre. 

Ausbildungsberuf Medizinische/-r Fachangestellte/-r

Medizinische Fachangestellte spielen eine wichtige Rolle im Gesundheitswesen, indem sie Termine für Patienten vergeben, Behandlungsabläufe in den Patientenakten dokumentieren, die Abrechnung der erbrachten Leistungen durchführen und den reibungslosen Ablauf der Praxisorganisation sicherstellen. 

 

Darüber hinaus sind sie auch in medizinischen Tätigkeiten aktiv, wie dem Anlegen von Verbänden, der Vorbereitung von Spritzen oder der Durchführung von Blutabnahmen für Laboruntersuchungen. Sie informieren die Patienten über präventive Maßnahmen vor und nach der Behandlung, pflegen medizinische Instrumente und führen Laborarbeiten durch.

 

Medizinische Fachangestellte finden Beschäftigung hauptsächlich in Arztpraxen verschiedener Fachrichtungen, Krankenhäusern, anderen Gesundheitseinrichtungen und -organisationen, medizinischen Laboren und betriebsärztlichen Abteilungen von Unternehmen. 

 

Die Ausbildung dauert 3 Jahre. 

Ausbildungsberuf Zahnmedizinische/-r Fachangestellte/-r

Zahnmedizinische Fachangestellte tragen wesentlich zur Organisation des Praxisbetriebs bei. Sie planen Behandlungstermine und interne Abläufe, stellen sicher, dass Räume, Geräte und Instrumente einsatzbereit sind. 

 

Während der Untersuchungen und Behandlungen unterstützen sie aktiv und übernehmen je nach Qualifikation erweiterte Aufgaben in Bereichen wie Prophylaxe, prothetische und kieferorthopädische Assistenz. Unter Anleitung des Zahnarztes oder der Zahnärztin bereiten sie beispielsweise Füllungen vor oder stellen Abdruckmassen für Gebissabdrücke her. Zudem fertigen sie Röntgenaufnahmen an. Sie dokumentieren die Behandlungsabläufe und erfassen erbrachte Leistungen zur Abrechnung.

 

Zahnmedizinische Fachangestellte kümmern sich um die Betreuung der Patienten vor, während und nach der Behandlung. Sie erklären vorbeugende Maßnahmen und geben Anleitungen zur Mundhygiene. Darüber hinaus übernehmen sie den Schriftverkehr mit Krankenkassen und Labors, kontrollieren Zahlungseingänge und führen das Mahnwesen in der Praxis.

 

Die Ausbildung dauert 3 Jahre.

Ausbildungsberuf Physiotherapeut/-in

Physiotherapeuten und -therapeutinnen spielen eine entscheidende Rolle bei der Unterstützung von Patienten bei der Erhaltung, Wiederherstellung und Verbesserung ihrer Beweglichkeit und anderer körperlicher Funktionen. Ihr Fokus liegt insbesondere auf Personen, die alters-, krankheits- oder unfallbedingt eingeschränkt sind. Sie bieten Maßnahmen wie Muskel- und Koordinationstraining an. Darüber hinaus betreuen sie sowohl Freizeit- als auch Berufssportler.

 

Auf Grundlage ärztlicher Diagnosen und eigener Beobachtungen planen Physiotherapeuten den Therapieablauf. Sie führen gezielte Einzel- und Gruppentherapien mit den Patienten durch, beispielsweise durch Übungen mit Geräten oder Behandlungen wie Atemtherapie, Massagen, Elektrotherapien sowie Wärme- oder Hydrotherapien. 

 

Physiotherapeuten beraten ihre Patienten hinsichtlich der Wirkungsweise der Therapien und empfehlen geeignete Hilfsmittel. Sie motivieren die Patienten zur Eigenaktivität und Ausdauer und leiten sie an, krankengymnastische Übungen selbstständig durchzuführen.

 

Viele Physiotherapeuten sind in eigenen Praxen oder in Gemeinschaftspraxen tätig.  Sie können auch in Krankenhäusern und Kliniken, Rehabilitationseinrichtungen, Sporteinrichtungen, Fitnessstudios oder in Seniorenheimen und Pflegeeinrichtungen sowie in betriebsärztlichen Abteilungen arbeiten.

 

Die Ausbildung dauert 3 Jahre.

Ausbildungsberuf Altenpfleger/-in

Altenpfleger und Altenpflegerinnen sind für die Pflege, Betreuung und Beratung älterer Menschen mit Unterstützungsbedarf zuständig. Ihr Fokus liegt darauf, den Menschen bei alltäglichen Aufgaben zu helfen, wie beispielsweise bei der Körperpflege, beim Essen oder beim Ankleiden. Sie führen Gespräche über persönliche Angelegenheiten, ermutigen zu einer aktiven Freizeitgestaltung und begleiten bei Behördengängen oder Arztbesuchen. 

 

Insbesondere in der ambulanten Pflege arbeiten Altenpfleger und Altenpflegerinnen eng mit Angehörigen zusammen und schulen sie beispielsweise in Pflegetechniken. Im Rahmen der Behandlungspflege und Rehabilitation übernehmen sie auch therapeutische und medizinisch-pflegerische Aufgaben wie das Wechseln von Verbänden, das Durchführen von Spülungen und die Verabreichung von Medikamenten gemäß ärztlicher Anweisung.

 

Darüber hinaus tragen Altenpfleger und Altenpflegerinnen organisatorische und verwaltungstechnische Verantwortung. Dazu gehört die Ermittlung des individuellen Pflegebedarfs sowie die Planung, Koordination und Dokumentation von Pflegemaßnahmen. Sie spielen auch eine Rolle in der Qualitätssicherung und sind in die Verwaltung des Arzneimittelbestandes eingebunden.

 

Altenpfleger und Altenpflegerinnen übernehmen eine wichtige Rolle in der Betreuung älterer Menschen und tragen dazu bei, dass diese 

 in ihrer vertrauten Umgebung bleiben oder in Pflegeeinrichtungen bestmöglich versorgt werden können.  

 

Die Ausbildung dauert 3 Jahre in Vollzeit und 5 Jahre in Teilzeit.

Ausbildungsberuf Heilerziehungspfleger/-in

Heilerziehungspfleger und Heilerziehungspflegerinnen spielen eine wichtige Rolle bei der Begleitung und Unterstützung von Menschen mit geistigen, körperlichen oder seelischen Behinderungen in allen Altersstufen. Ihr Ziel ist es, die Eigenständigkeit der Personen zu stärken und sie zu einer möglichst selbstständigen Lebensführung im Alltag zu befähigen. Dabei berücksichtigen sie die Art und den Grad der jeweiligen Behinderung.

 

Heilerziehungspfleger und Heilerziehungspflegerinnen unterstützen die ihnen anvertrauten Menschen bei alltäglichen Tätigkeiten wie dem Einkauf oder der Zubereitung von Mahlzeiten. Sie motivieren sie zur Teilnahme an Freizeitbeschäftigungen wie Malen, Musizieren oder Schwimmen. Dabei fördern sie nicht nur das soziale Verhalten, sondern auch die persönliche Entwicklung der Menschen. Zudem stehen sie ihnen bei der schulischen oder beruflichen Eingliederung zur Seite.

 

Darüber hinaus übernehmen Heilerziehungspfleger und Heilerziehungspflegerinnen die Grundpflege von bettlägerigen oder kranken Menschen. Sie unterstützen sie bei der Körperpflege, der Nahrungsaufnahme sowie beim An- und Auskleiden. Sie sind auch für die Verabreichung von Medikamenten verantwortlich. Zusätzlich erledigen sie organisatorische und verwaltungstechnische Aufgaben. Dazu gehören beispielsweise die Planung und Gestaltung des Freizeitprogramms sowie die Mitwirkung bei der Erstellung von Förderplänen.

 

Die Ausbildung dauert 2 Jahre in Vollzeit und 5 Jahre in Teilzeit.

Ausbildungsberuf Gesundheits- und Krankenpfleger/-in

Gesundheits- und Krankenpflegehelfer und -helferinnen leisten wertvolle Unterstützung bei Körperpflegemaßnahmen, wie beispielsweise der Hilfe bei der Körperhygiene. Sie sind verantwortlich für das Umlagern und das Betten der Patienten sowie das Ausgeben von Mahlzeiten und die Unterstützung bei der Nahrungsaufnahme. 

 

Des Weiteren beobachten und kontrollieren sie wichtige Vitalparameter wie Puls, Temperatur, Blutdruck und Atmung ihrer Patienten. Sie begleiten die Patienten auch zu Untersuchungen und Behandlungen und sind an physikalischen Therapiemaßnahmen beteiligt.

 

Ein weiterer wichtiger Aufgabenbereich von Gesundheits- und Krankenpflegehelfern und -helferinnen ist die Gewährleistung von Sauberkeit und Hygiene. Sie reinigen und pflegen medizinische Instrumente, sorgen für die Ordnung in den Krankenzimmern und stellen sicher, dass die Betten ordnungsgemäß vorbereitet sind. 

Darüber hinaus führen sie einfache ärztliche Anweisungen und Verordnungen durch und unterstützen bei der Pflegedokumentation und -organisation. Sie stehen Fachkräften wie Pflegefachleuten auch während der Nachtwachen zur Seite. 

 

Die Ausbildung dauert 1 Jahr in Vollzeit und 4 Jahre in Teilzeit.

Wie kann ich mich im Gesundheits- und Sozialwesen weiterqualifizieren?

Fachwirt/-in im Gesundheits- und Sozialwesen IHK im DQR

Aufstiegsfortbildungen auf DQR 6-Stufe

Du hast einen anerkannten Ausbildungsberuf in einem kaufmännischen, verwaltenden, medizinischen oder handwerklichen Beruf des Gesundheits- und Sozialwesens oder ein abgeschlossenes einschlägiges Hochschulstudium in Verbindung mit einschlägiger Berufspraxis? 

Du bist beispielsweise Kaufmann/-frau im Gesundheitswesen, Pharmazeutisch-kaufmännische/-r Angestellte/-r,Medizinische/-r Fachangestellte/-r, Altenpfleger/-in, Gesundheits- und Krankenpfleger/-in, Zahnmedizinische/-r Fachangestellte/-r?

 

Dann kannst Du Dich beispielsweise zum/zur Fachwirt/-in im Gesundheits- und SozialwesenIHKweiterqualifizieren. Mit dieser Qualifikation kannst Du Leitungs- und Führungsverantwortung im mittleren Management wahrnehmen. Um einen höherwertigen IHK-Abschluss zu erwerben, kann auch eine mindestens fünfjährige Berufspraxis in der Branche ausreichend sein. Die genauen Zulassungsvoraussetzungen sind vom jeweiligen Weiterbildungsprofil abhängig. 

Geprüfte/-r Fachwirt/-in im Gesundheits- und Sozialwesen IHK

Die Aufstiegsfortbildung zum/zur Fachwirt/-in im Gesundheits- und Sozialwesen qualifiziert Dich, komplexe, fachliche und organisatorische Aufgabenbereiche des Gesundheitsmanagements eigenständig und unter Berücksichtigung betriebswirtschaftlicher Aspekte wahrzunehmen. 

 

Du wirst befähigt, in den verschiedenen Bereichen und Einrichtungen des Gesundheits- und Sozialwesens oder auch als Selbständige/r Verantwortung in folgenden Tätigkeitsfeldern zu übernehmen.

  • Personalmanagement: z.B. Personalplanung, -auswahl, -führung und -entwicklung sowie die Organisation von Fortbildungsmaßnahmen, Personalbeurteilung, Personalfreisetzung und Personalcontrolling, Ausbildung und Konfliktmanagement
  • Budgetierung und Controlling: z.B. Erstellung von Finanz- und Investitionsplänen, Durchführung von Kosten- und Leistungsrechnung und Controlling-Maßnahmen, um die Wirtschaftlichkeit des Betriebs zu verbessern
  • Qualitätsmanagement: z.B. Umsetzung und Weiterentwicklung von Qualitätsmanagementsystemen und Durchführung interner Audit sowie Risikomanagement, Zeit- und Selbstmanagement
  • Schnittstellen und Projektmanagement: z.B. Kommunikationmit internen und externen Ansprechpartnern, wie z.B. Mitarbeitern, Patienten, Angehörigen, Kostenträgern und Kooperationspartnern, Planung, Umsetzung und Kontrolle von Projekten
  • Marketing: Durchführen von Marktanalysen, Ableiten von Marketingzielen und -konzepten, Durchführen von Sponsoring- und Fundraisingmaßnahmen, von Maßnahmen des Sozial- und Gesundheitsmarketings
  • Strategieentwicklung und betriebliche Prozesse: Entwicklung von Strategien zur Unternehmensentwicklung, neuer Dienstleistungen und Produkte, Gestaltung und Optimierung von Prozessen, Organisation und Veränderung

 

Fachwirt/-in im Gesundheits- und Sozialwesen IHK

Der Abschluss als Fachwirt/in ist im DQR (Deutschem Qualifikationsrahmen) auf Stufe 6 angesiedelt und somit dem Bachelor Professional gleichgestellt. 

 

3 in 1: Der besondere Vorteil der Fortbildung bei manQ

Unsere Weiterbildung zum Fachwirt Gesundheits- und Sozialwesen umfasst auch ein Qualitätsmanagement-Modul, das Dir ermöglicht, ohne zusätzliche Kosten- und Zeitaufwände eine externe Prüfung bei der Zertifizierungsstelle (z.B. Cert EuropA) zum QMB (Qualitätsmanagementbeauftragten) zu absolvieren.

Wer bereits einen Pflegeberuf erlernt hat, kann zusätzlich mit dem kostenpflichtigen Modul „Verantwortliche Pflegefachkraft (PDL)“ die Qualifikation und Voraussetzung erwerben, um leitende Funktionen wahrnehmen zu können. Somit bietet Dir unsere Weiterbildung drei Qualifikationen in einem Lehrgang.

 

Zusatzqualifikationen Pflegedienstleitung (PDL) & Qualitätsmanagementbeauftragte/-r (QMB)

PDL

Dieser Lehrgang erfüllt in Kombination mit dem kostenpflichtigen "Zusatzmodul PDL" die Voraussetzungen an eine Leitungsweiterbildung gemäß SGB XI § 71 Abs. 3 - Verantwortliche Pflegefachkraft / Pflegedienstleitung (PDL).

 

WICHTIGER HINWEIS:

Für die Anerkennung ist neben dem Abschluss einer Ausbildung in einem der im §71 aufgeführten Pflegeberufe, auch eine praktische Berufserfahrung in dem erlernten Pflegeberuf von zwei Jahren innerhalb der letzten acht Jahre erforderlich.

 

Der Zusatzunterricht zur Erfüllung der Voraussetzungen als Verantwortliche Pflegefachkraft kann nur in Verbindung mit dem Lehrgang Fachwirt im Gesundheits- und Sozialwesen IHK gebucht werden, da sonst der geforderte Mindestumfang von 460 Unterrichtsstunden nicht erreicht wird. Der Nachweis, dass diese Leitungsweiterbildung erfolgreich absolviert wurde, wird durch die bestandene IHK-Prüfung erbracht.

 

Hinweis: Für die Gebühren des Zusatzunterrichts kann keine Förderung durch Aufstiegs-BAföG in Anspruch genommen werden. 

Unser Lehrgang Fachwirt im Gesundheits- und Sozialwesen umfasst unter anderem auch alle Lerninhalte, die für die Zertifizierung eines/einer Qualitätsmanagementbeauftragten erforderlich sind.

 

Das bedeutet für Dich, dass Du im Lehrgangsverlauf ein umfassendes QM-Wissen erwirbst, für das normalerweise ein separater Kurs besucht werden muss. Und das ganz ohne zusätzlichen Zeitaufwand oder zusätzliche Lehrgangsgebühren.

 

Da wir Deine Teilnahme an den relevanten Unterrichtsmodulen bestätigten können, hast Du die Möglichkeit, Dich auch als Qualitätsmanagementbeauftragte/-r (QB) zertifizieren zu lassen. Du musst dafür lediglich noch eine separate QM-Prüfung bei einer akkreditierten Zertifizierungsstelle durchlaufen. An Kosten fallen nur die Prüfungsgebühren der Zertifizierungsstelle an.

Zulassungsvoraussetzungen

Zur Prüfung zum Fachwirt im Gesundheitswesen und Sozialwesen ist zuzulassen, wer eine der nachfolgenden Voraussetzungen erfüllt.

  • eine mit Erfolg abgelegte Abschlussprüfung in einem anerkannten nach dem Berufsbildungsgesetz geregelten kaufmännischen, verwaltenden, medizinischen Ausbildungsberuf des Gesundheitswesens und Sozialwesens und danach eine mindestens einjährige Berufspraxis oder
     
  • eine mit Erfolg abgelegte Abschlussprüfung in einem bundesrechtlich geregelten Beruf im Gesundheitswesen oder einem dreijährigen landesrechtlich geregelten Beruf im Gesundheitswesen und Sozialwesen und eine mindestens einjährige Berufspraxis oder
  • ein mit Erfolg abgeschlossenes einschlägiges Hochschulstudium und eine mindestens zweijährige Berufspraxis oder
     
  • eine mit Erfolg abgelegte Abschlussprüfung in einem sonstigen anerkannten kaufmännischen, verwaltenden oder hauswirtschaftlichen Ausbildungsberuf und danach eine mindestens zweijährige Berufspraxis oder
     
  • eine mindestens fünfjährige Berufspraxis

Die Berufspraxis muss inhaltlich wesentliche Bezüge zu den Aufgaben eines „Geprüften Fachwirtes im Gesundheits- und Sozialwesen“ und einer „Geprüften Fachwirtin im Gesundheits- und Sozialwesen“  haben. Dabei sind auch ehrenamtliche Tätigkeiten zu berücksichtigen. Die vorgegebene Berufspraxis muss nicht zum Beginn des Lehrgangs, sondern spätestens zur Prüfung vorhanden sein.

Fortbildungsinhalte

Planen, steuern und organisieren betrieblicher Prozesse

  • Strukturen, Aufgaben und Prozesse des Gesundheitswesens und Sozialwesens
  • Gesundheitspolitik und Sozialpolitik
  • Rechtliche Rahmenbedingungen und betriebliche Ziele
  • Strategische Handlungsmöglichkeiten
  • Gestaltung und Optimierung von Prozessen
  • Organisation und Veränderung

 

Qualitätsmanagement

  • QM - Ziele, Methoden und Techniken
  • Prozessdaten und Qualitätsindikatoren
  • Risikomanagement
  • Zeit- und Selbstmanagement

 

Steuern und überwachen betriebswirtschaftlicher Prozesse und Ressourcen

  • Finanzierungssysteme im Gesundheitswesen und Sozialwesen
  • Kosten- und Leistungsrechnung
  • Jahresabschluss
  • Controlling-Instrumente
  • Betriebliche Kennzahlen
  • Finanz- und Investitionsplanung

Schnittstellen und Projekte

  • Interdiziplinäre Kooperationsbeziehungen und vernetzte Versorgungsformen
  • Professionelle Teamarbeit
  • Projektmanagement

 

Personalführung und -entwicklung

  • Personalplanung und -beschaffung, Personalauswahl und -einsatz
  • Personalbeurteilung, Personalfreisetzung und Personalcontrolling
  • Ausbildung
  • Anleitung, Förderung und Motivation
  • Personalentwicklung
  • Konfliktmanagement

 

Marketingplanung und -umsetzung

  • Marktanalyse
  • Marketingziele
  • Marketingkonzepte
  • Marketing-, Sponsoring- und Fundraisingmaßnahmen
  • Methoden des Sozialmarketings
  • Gesundheitsmarketing

 

Wie erlange ich eine Top-Position im Gesundheits- und Sozialwesen?

Betriebswirt/-in IHK im DQR

Aufstiegsfortbildungen auf DQR -7 Stufe

Du strebst den Sprung in die obere Führungs- und Leitungsebene im Gesundheits- und Sozialwesen an?

Dann kannst Du eine weitere Aufstiegsfortbildung auf DQR-Stufe 7 absolvieren. Als Fachwirt/-in im Gesundheits- und Sozialwesen IHK bildest Du Dich zum/zur Geprüften Betriebswirt/-in IHK weiter. Diese Abschlüsse entsprechen dem Master Professional.

Geprüfte/-r Betriebswirt/-in IHK

Als Geprüfte/-r Betriebswirt/-in IHK hast Du eine vielversprechende Karriereperspektive in verschiedenen Bereichen des Gesundheits- und Sozialwesens. Diese Qualifikation ermöglicht es, Führungsaufgaben im Top-Management des Gesundheits- und Sozialsektors zu übernehmen und komplexe betriebswirtschaftliche Fragestellungen zu analysieren und zu lösen. Die Perspektiven für Geprüfte Betriebswirte im Gesundheits- und Sozialwesen sind vielfältig. Hier sind einige mögliche Berufsfelder:

  • Klinikmanagement: z.B. Führungsverantwortung, verantwortlich für betriebswirtschaftliche Steuerung und Organisation, Controlling, Personalmanagement und die strategische Ausrichtung der Einrichtung
  • Pflegedienstleitung: z.B. Planung Durchführung und Organisation der pflegerischen Leistungen sowie Führung von Pflegeeinrichtungen oder ambulanten Pflegediensten
  • Sozialmanagement: z.B. Führungsaufgaben, Konzeptentwicklung, Qualitätssicherung, Personalmanagement und Koordination sozialer Dienstleistungen und Einrichtungen der Jugendhilfe, der Behindertenhilfe oder in sozialen Diensten
  • Gesundheitsmanagement: z.B. Entwicklung von Versorgungsstrukturen, Verantwortung von Kostenmanagement und Maßnahmen zur Qualitätssicherung im Gesundheitsmanagement von Krankenkassen, Rehabilitationseinrichtungen oder Gesundheitszentren.

 

Betriebswirt/-in IHK

Darüber hinaus bieten sich Möglichkeiten im Bereich der Unternehmensberatung, in Verbänden und Interessensvertretungen des Gesundheits- und Sozialwesens sowie in der Forschung und Lehre.

 

Zulassungsvoraussetzungen

Zur Prüfung zum Betriebswirt (IHK) wird zugelassen, wer

  • eine bei einer zuständigen Stelle erfolgreich abgelegte Prüfung nach dem Berufsbildungsgesetz, die zu einem Abschluss mit der Abschlussbezeichnung Fachwirt oder Fachwirtin, Fachkaufmann oder Fachkauffrau führt, oder zu einem vergleichbaren kaufmännischen Fortbildungsabschluss nach dem Berufsbildungsgesetz 
    oder
  • eine bei einer zuständigen Stelle erfolgreich abgelegte Prüfung nach der Handwerksordnung
    • zum „Geprüften Kaufmännischen Fachwirt nach der Handwerksordnung“ oder zur „Geprüften Kaufmännischen Fachwirtin nach der Handwerksordnung“ oder
    • zum „Geprüften Kaufmännischen Fachwirt nach der Handwerksordnung-Bachelor Professional für Kaufmännisches Management nach der Handwerksordnung“ oder zur „Geprüften Kaufmännischen Fachwirtin nach der Handwerksordnung-Bachelor Professional für Kaufmännisches Management nach der Handwerksordnung“
      oder
  • eine erfolgreich abgelegte staatliche oder staatlich anerkannte Prüfung an einer auf eine Berufsausbildung aufbauenden kaufmännischen Fachschule und eine nach dem Abschluss mindestens einjährige Berufspraxis nachweist
    oder
  • einen wirtschaftswissenschaftlichen Diplom-, Master- oder Bachelorabschluss einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschule oder einer nach Landesrecht den Hochschulen gleichgestellten Akademie und eine nach dem Abschluss mindestens einjährige Berufspraxis.

 

Die Berufspraxis muss inhaltlich wesentliche Bezüge zu den Aufgaben eines „Geprüften Betriebswirtes“ und einer „Geprüften Betriebswirtin“ haben.

 

Ausnahmeregelung, die nur in seltenen Einzelfällen angewendet wird:  Zur Prüfung kann auch zugelassen werden, wer durch Vorlage von Zeugnissen oder auf andere Weise glaubhaft macht, Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten (berufliche Handlungsfähigkeit) erworben zu haben, die die Zulassung zur Prüfung rechtfertigen.
 

Wichtiger Hinweis:
In der Regel verlangen die IHKs für die Zulassung zur Betriebswirt-Prüfung einen ersten Fortbildungsabschluss als Fachwirt oder Fachkaufmann/-frau. Wer diesen Abschluss noch nicht hat, kann mit einer Weiterbildung zum Fachwirt bei manQ beginnen und direkt im Anschluss daran mit einem Betriebswirt-Kurs fortfahren. 

Die vorgegebene Berufspraxis muss nicht zum Beginn des Lehrgangs, sondern spätestens zur Prüfung vorhanden sein.

Fortbildungsinhalte

Unternehmensspezifische Strategiefelder erkennen und ausgestalten

  • eine von ethischen Grundsätzen geprägte Unternehmenspolitik formulieren,
  • Grundsätze einer verantwortungsvollen, transparenten und auf eine langfristige Steigerung des Unternehmenswerts ausgerichtete Unternehmensführung einhalten,
  • aus dem Unternehmensleitbild Unternehmensziele ableiten,
  • Maßstäbe und Standards als strategische Elemente für ein integriertes Managementsystem festlegen,
  • Trends erkennen und in der Unternehmensstrategie berücksichtigen,
  • Formen der Marktforschung anwenden und Marktanalysen entsprechend den Gegebenheiten des Unternehmens entwickeln, durchführen und die Ergebnisse nutzen,
  • Compliance bei der Ausgestaltung der Strategiefelder berücksichtigen,
  • aus der Unternehmensstrategie abgeleitetes Personalmanagement ausgestalten,
  • Logistik als unterstützendes Element in der Unternehmensstrategie berücksichtigen.

     

Normenbestimmte und finanzwirtschaftliche Rahmenbedingungen im Hinblick auf die Unternehmensstrategie bewerten

 

  • kulturelle, rechtliche und wirtschaftliche Besonderheiten bei der Umsetzung von Strategien auf Auslandsmärkten beachten,
  • grundlegende Entscheidungen vorbereiten,
  • Finanzierung und Liquidität im Hinblick auf strategische Entscheidungen sicherstellen,
  • Möglichkeiten der Rechtsanwendung, insbesondere auch der Gestaltung des Jahresabschlusses sowie des Lageberichtes, für strategische Entscheidungen aufzeigen und bewerten,
  • Auswirkungen steuerlicher Regularien auf die Unternehmensstrategie aufzeigen und bewerten,
  • Ergebnisse des Controllings für strategische Entscheidungen nutzen.

 

 

Nationale und internationale Leistungsprozesse organisieren

  • Marketingstrategien und Marketinginstrumente entsprechend den Anforderungen nationaler und internationaler Märkte entwickeln und einsetzen,
  • Möglichkeiten der Finanzierung internationaler Geschäfte analysieren und passende Finanzierungsinstrumente einsetzen,
  • Leistungsprozesse unter Beachtung der Einflüsse der nationalen und internationalen Märkte gestalten und organisieren,
  • Auswirkungen technologischer Entwicklungen auf das Unternehmen berücksichtigen und darauf bezogene Maßnahmen umsetzen,
  • qualitatives und quantitatives Personalmanagement sowie Personalführung gestalten,
  • im Rahmen des Projektmanagements Projekte planen, steuern und kontrollieren.

     

Unternehmensorganisation zur Sicherstellung der Leistungs- und Unternehmensprozesse unter Berücksichtigung der strategischen Vorgaben gestalten

  • Beschlussvorlagen für strukturelle Entscheidungen, insbesondere hinsichtlich des Standortes, vorbereiten,
  • Maßnahmen der strategischen Personalressourcen- und Nachfolgeplanung steuern,
  • Ausrichtung der Unternehmensorganisation an die Grundsätze einer verantwortungsvollen, transparenten und auf eine langfristige Steigerung des Unternehmenswerts orientierten Unternehmensführung sicherstellen,
  • Organisationsentwicklung unter besonderer Berücksichtigung interkultureller und ethischer Aspekte ausrichten und überwachen.

 

 

Planung, Steuerung und Überwachung von Unternehmensprozessen wahrnehmen.

  • integrierte Managementsysteme ausgerichtet an den strategischen Vorgaben implementieren und weiterentwickeln,
  • strategisches Controlling gestalten, überwachen und weiterentwickeln,
  • Informationssysteme an technologischen Entwicklungen ausrichten,
  • Personalmanagement gestalten, überwachen und weiterentwickeln,
  • Prozesse eines an ethischen Aspekten ausgerichteten Wertemanagements überwachen.

Feedback unserer Teilnehmer

Teilnehmerfeedback von Jacqueline, Fachwirtin im Gesundheits- und Sozialwesen IHK

Jacqueline, Fachwirtin im Gesundheits- und Sozialwesen IHK (berufsbegleitender Kurs)

Gleich vorweg, ich würde jederzeit wieder eine Fortbildung bei manQ machen. 

Ich war anfangs etwas skeptisch was das „online-lernen“ anbelangt, aber ich wurde eines Besseren belehrt. Es fühlt sich an wie in einem Klassenraum. Man kann in der Gruppe arbeiten, im Plenum diskutieren, als auch sich außerhalb der Unterrichtszeiten gemeinsam mit den anderen Schülern treffen die Inhalte der Webinare sind gut aufgebaut, da es sich von Modul zu Modul vom Schwierigkeitsgrad her steigert. Auch die Dozenten und Dozentinnen, welche den Unterricht gestalten sind qualifiziert und man merkt, sie kennen sich mit der Materie aus. 50% der Lerninhalte müssen in Form von Eigenstudium erlernt werden, hierfür gibt es Lerneinheiten „Hausaufgaben“ von den Dozenten und am Ende jedes Moduls Lernerfolgskontrollen.  ... 

 

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Du hast noch Fragen? 

In dieser Veranstaltung stellen wir unser manQ-Lernkonzept, sowie die wichtigsten Abläufe und unsere Lernplattform vor.


Wenn Du Dich für eine Fortbildung im Live-Online-Format interessierst, dazu Fragen stellen oder einfach mal ein Bild von uns bekommen möchtest, dann bist Du hierzu herzlich eingeladen.

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