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22.09.2022

Teilnehmer Marcel Hornung spricht über seine Erfahrungen bei manQ

Warum denn in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah.

Marcel hat im Jahr 2021 einen berufsbegleitenden Kurs zum Wirtschaftsfachwirt bei manQ gestartet und hat im Juli dieses Jahres sehr erfolgreich die IHK-Prüfung abgelegt. Von seinen persönlichen Erfahrungen als Teilnehmer bei manQ und wie er mithilfe des manQ-Lernkonzeptes sich gut auf seine Prüfung vorbereiten konnte, erfahrt Ihr im heutigen Interview.
 

Das Interview

KATJA: Hallo liebe Zuhörer und Zuhörerinnen. Heute gibt es wieder ein Interview in der Reihe manQ-Insights, zu dem ich Marcel Hornung eingeladen habe und mich sehr freue, dass Marcel sich Zeit nimmt, mit mir über seine Weiterbildung bei manQ ein wenig zu plaudern. Natürlich gibt es auch eine Menge an Hintergrundinformationen über die Weiterbildung als solche und seine persönlichen Erfahrungen. Marcel hat einen berufsbegleitenden Kurs zum Wirtschaftsfachwirt bei manQ in 2022 absolviert und darüber hinaus gibt es eine kleine Besonderheit. Seid daher auf das Interview gespannt und habt viel Freude. 

Hallo Marcel, ich freue mich, dass Du heute im Studio zugeschaltet bist und Dir die Zeit für uns und unsere Zuhörer und Zuhörerinnen nimmst.
 

MARCEL: Ja, hallo Katja, vielen Dank für die Einladung.
 

KATJA: Ja, schön. Marcel, Du hast Dich in 2021 entschieden, eine Weiterbildung zum Wirtschaftsfachwirt zu beginnen. Was hat Dich denn dazu bewogen?
 

MARCEL: Also ich habe mir mal die vielen verschiedenen beruflichen Weiterbildungen mit IHK-Abschluss angesehen, und habe mich darüber informiert und der Wirtschaftsfachwirt hat mir dann gleich zugesagt, weil es sehr umfangreich vom Rahmenplan ist und somit bekommt man ja ein sehr breites Spektrum vermittelt und ist dann immer sehr flexibel, was Bewerbungen angeht, zum Beispiel.
 

KATJA: Du hattest ja die Wahl zwischen dem berufsbegleitenden Kurs und dem Vollzeitkurs. Was waren denn Deine Gründe, einen Teilzeitkurs zu machen?
 

MARCEL: Also für mich kam ja nur der Teilzeitkurs in Frage. Ich bin ja auch berufstätig und eine komplette Freistellung von der Arbeit, jetzt um einen Vollzeitkurs zu machen, wollte ich dann auch aus finanziellen Gründen nicht. Von daher ist die Wahl jetzt nicht schwergefallen, da den Teilzeitkurs zu machen.
 

KATJA: Und warum ist denn Deine Wahl auf manQ gefallen? Du kommst ja aus Hofgeismar, wo auch manQ seinen Firmensitz hat. Und da komme ich jetzt auch zu der Besonderheit, denn Du hättest ja jeden anderen Onlineweiterbildungsträger deutschlandweit, sage ich mal, wählen können, denn die lokale Nähe ist ja bei so einem Onlineweiterbildungskurs jetzt nicht so relevant. Gibt es denn da eine Verbindung? Oder was war denn das entscheidende Kriterium?
 

MARCEL: Also eigentlich nicht eine Verbindung direkt. Ich kenne zwar Tina und Anja, aber, dass sie jetzt bei manQ arbeiten, wusste ich nicht. Ich habe dann einfach mal nach Anbietern gegoogelt für den Wirtschaftsfachwirt. Dabei bin ich dann auf manQ gestoßen und habe mir dann halt gedacht, wo ich auf der Seite war: „Das Logo kenne ich doch, kommt mir irgendwie bekannt vor.“ Habe dann halt im Impressum die Adresse gesehen und habe dann gedacht: „Jetzt weißt Du auch woher.“ Das war schon lustig.
 

KATJA: Ja, lustig. Zufälle gibt es, oder auch nicht (lacht). Und was war denn dann noch entscheidend, Deine Weiterbildung bei manQ zu starten?
 

MARCEL: Also Eure Website an sich ist schon sehr informativ, also alleine, was die Anmeldung zum Wirtschaftsfachwirt, zu dem Lehrgang, für die Prüfung und die Informationen und die Formalien zum Aufstiegs-BAföG angeht. Oder auch die Lerninhalte schon. Das fand ich schon sehr wichtig, dass man im Vorfeld gut informiert wird. Und dann habe ich mich für den Infoabend angemeldet, habe daran teilgenommen und da wurden dann auch alle Fragen nochmal beantwortet und das ganze Lernkonzept vorgestellt von manQ. Das hat mir dann auch sehr zugesagt. Und deshalb habe ich mich dann auch gleich angemeldet.
 

KATJA: Du hast da was Gutes, Wichtiges angesprochen, auch nochmal für unsere Zuhörer und Zuhörerinnen, die sich für eine Weiterbildung interessieren. Also einmal im Monat findet bei manQ ein Online-Informationsabend statt. Meistens ist es der dritte Mittwoch im Monat, wo auch ganz individuelle Fragen beantwortet werden können und das Lernkonzept auch vorgestellt wird. Also da würde ich sagen, schaut da auf jeden Fall nochmal vorbei, wer da eine Weiterbildung machen möchte. Das lohnt sich auf jeden Fall. Und nun hast Du die Weiterbildung abgeschlossen. Gibt es etwas, was Dir besonders gut an der Weiterbildung bei manQ gefallen hat?
 

MARCEL: Also die Interaktion mit allen anderen Teilnehmern war sehr gut. Also wir waren da auch eine gute Truppe, die auch immer zusammen gelernt hat. Die Dozenten waren auch immer für die Rückfragen offen, ob im Webinar jetzt, oder wenn man sie separat angeschrieben hat. Und die Aufzeichnung der Webinare war natürlich sehr hilfreich. Also die Webinare, dass man sich alle nochmal anschauen konnte, welches man gerade benötigte.
 

KATJA: Das ist ja auch besonders. Gerade, wenn man vielleicht mal im Urlaub ist oder vielleicht auch bei Schichtarbeiten oder so, eine Einheit nicht sehen kann, dann kann man das auch in Ruhe nacharbeiten, oder eben auch in der Prüfungsvorbereitung nochmal sich anschauen. Das ist ja immer sehr hilfreich. Die Weiterbildung bei manQ läuft ja komplett online ab. War das für Dich schwierig am Anfang so zu lernen? Also auch gerade, man kennt das ja auch noch, vor Corona wurde vieles mit Präsenz, also mit lokaler Präsenz vor Ort gemacht. War das für Dich eher von Nachteil oder von Vorteil, so zu lernen?
 

MARCEL: Nein, also es war gar nicht schwierig. Ich habe es mir wirklich schwieriger vorgestellt. Aber es hat wirklich reibungslos geklappt, alles. Und der größte Vorteil war ja für mich dann auch, dass man sich die Fahrtzeit komplett spart, die man ja im Präsenzunterricht hätte, wenn man irgendwo zur Schule fährt. Von daher war das alles sehr vorteilhaft.
 

KATJA: Und Du erwähntest ja auch schon im Vorgespräch, dass Dir das manQ-Lernkonzept mit all seinen Tools,  also da gibt es ja umfangreiche Wikis mit Erklärungen, die Aufzeichnung hast Du ja gerade schon erwähnt, der Webinare. Dass man auch direkt mit den Dozenten Kontakt aufnehmen kann. Es gibt sehr viele Übungs- und Prüfungsaufgaben, Zugriff auf die Bibliothek und, und, und, und, und. Jetzt habe ich wahrscheinlich schon Deine Antwort vorweggenommen. Entschuldigung. Was hat Dir denn besonders gut geholfen, Dich erfolgreich auf die Prüfung vorzubereiten?
 

MARCEL: Also eigentlich alles davon. Ich habe da wirklich alles von genutzt, um dann am Ende auch mich drauf vorbereiten zu können. Also je mehr es dann auf die Prüfung zuging, hat es mir dann geholfen, dass ich auf die Webinare nochmal zugreifen konnte. Wenn man irgendein Thema nicht verstanden hatte, man guckt es sich nochmal an und nochmal. Vielleicht noch ein viertes Mal. Irgendwann geht es dann. Und natürlich die Übungsaufgaben, natürlich sehr wichtig. Weil die auch nah an die Prüfungsaufgaben angelehnt sind. Ohne die wüsste man ja gar nicht, was einen so in der Prüfung am Ende erwartet.
 

KATJA: Es gibt einem sicherlich ein gutes Gefühl, wenn man auch Prüfungsaufgaben löst und dann auch gut vorbereitet in die Prüfung gehen kann. Es gibt ja noch eine Besonderheit bei den manQ-Weiterbildungen, nämlich das sogenannte Flipped-Classroom-Konzept. Also das Konzept des umgekehrten Klassenzimmers. Ich hatte es schon oft erwähnt in den Interviews. Anders als in den meisten Unterrichten ist es ja so, dass die aktive Vorbereitung und die Mitarbeit mehr auf den Teilnehmer übertragen wird und man sich wirklich aktiv vorbereitet. Man kennt das ja meistens andersrum. Man geht in die Vorlesung, wo man einen neuen Stoff hört und dann zuhause nacharbeitet. Bei dem Flipped-Classroom-Konzept ist es andersrum. Man bereitet sich vor und stellt dann noch Verständnisfragen und übt und festigt das Ganze. Jetzt zu meiner eigentlichen Frage, Marcel, an Dich. War das für Dich eigentlich schwierig, dieses Konzept zu leben? Das heißt, sich immer im Vorfeld aktiv den Stoff für das nächste Webinar zu erarbeiten?
 

MARCEL: Nein. Also ich es fand es mega gut so. Man muss sich erstmal selbst etwas erarbeiten. Im Nachgang wird darüber gesprochen. Man bekommt ja auch noch einen Leseauftrag dann zusätzlich. Das hat ja auch nochmal geholfen. Plus die Lernaufgabe, die man dann löst im Vorfeld. Und irgendwie lernt man damit zweimal, sozusagen. Also es bleibt einfach viel mehr hängen. Erstmal, weil man es sich selbst erarbeitet und weil man dann hinterher nochmal eine Korrektur quasi macht. Also ich fand das gut so.
 

KATJA: Und anscheinend hast Du ja da auch alles richtig gemacht und die Prüfungen erfolgreich bestanden. Wie lief die Prüfung denn für Dich ab?
 

MARCEL: Ja, also die erste Prüfung mit den vier Klausuren, Volkswirtschaftslehre, Rechnungswesen, Recht und Steuern, und Unternehmensführung, die war ja schon im März. Und da hatte ich überall eigentlich ein recht gutes Gefühl, bis auf Recht und Steuern, weil ich da ein kleines Zeitproblem einfach hatte, weil ich mich zu lange an einer einzigen Aufgabe dann aufgehalten habe. Weil ich die unbedingt lösen wollte. Und habe dann in meinem Gesetzesbuch hin und her geblättert. Das war halt ein bisschen …. Am Ende habe ich es noch hinbekommen, dass ich auch den Teil dann bestanden habe, klar. Aber das war so ein bisschen schwierig, der Teil. Bei der handlungsspezifischen Qualifikation, die besteht ja aus zwei Situationsaufgaben. Und da hatte ich nach der ersten Situationsaufgabe schon ein recht gutes Gefühl. Also hatte ich dann auch am zweiten Tag weniger Angst vor der nächsten. Da wusste ich eigentlich soweit schon, dass das erste recht gut gelaufen ist. Bei dem Fachgespräch mit der Präsentation, das war ja dann der letzte Part im Juli, hatte ich leider das Pech ein Thema zu erwischen, was mir gar nicht so lag, Konfliktmanagement. Aber ich habe mir dann gedacht: „Rumheulen bringt jetzt ja auch nichts, Augen zu und durch.“ Hat auch funktioniert.
 

KATJA: Also ging am Ende alles glatt. Und manchmal ist es ja auch so, dass man dann, denke ich, auch besonders stolz ist bei den Dingen, wo man gedacht hat: „Oh Gott, das schaffe ich nicht.“ Und man packt es dann doch. Es war, also wie Du sagst, nicht ohne. Aber wie gesagt, man freut sich dann umso mehr über den Erfolg. Hast Du denn jetzt für unsere Zuhörer und Zuhörerinnen und auch Interessenten, die sich für eine Weiterbildung interessieren, oder vielleicht auch schon mittendrin sind und diese absolvieren, hast Du denn noch Tipps für die Prüfungsvorbereitung?
 

MARCEL: Also bei der Vorbereitung auf die Prüfung selbst habe ich eigentlich wirklich gut -, bin ich gut damit gefahren, dass ich mir wirklich fast alle Webinare nochmal angeschaut habe. Auch im Schnelldurchlauf teilweise. Einfach, um das alles nochmal ein bisschen zu verinnerlichen. Dann halt natürlich die Prüfungsaufgaben und auch alte IHK-Prüfungen habe ich mir zwei Stück gekauft. Plakate habe ich mir gemacht, die hängen überall in der Wohnung, oder hingen, damit man das einfach verinnerlicht. Und ansonsten habe ich halt mir auch immer Karteikarten gemacht, die man immer zwischendrin unterwegs mal durchgegangen ist. Das hat mir auch sehr geholfen für die Vorbereitung. Bei der Prüfung selbst, also nicht den Fehler machen sich an einer Aufgabe festzubeißen, wenn man irgendwo unbedingt was lösen will und man kommt nicht drauf und hängt sich dann fest, irgendwann ist die Zeit rum. Von daher einfach Ruhe bewahren und nicht dann zu sehr auf eins versteifen, sondern einfach die nächste Aufgabe nehmen. Und dann nimmt man halt einen kleinen Punktverlust in Kauf, aber man hat die anderen Aufgaben gemacht.
 

KATJA: Und man ist dann vielleicht auch ruhiger, wenn man schon weiß, man hat schon viele Aufgaben gelöst und kann sich dann nochmal in Ruhe der einen oder den anderen wenigen Aufgaben widmen, wo man noch nicht so weit war.
 

MARCEL: Manchmal steht man halt einfach auf dem Schlauch. Das ist einfach so.
 

KATJA: Das ist ja auch die besondere Situation, man steht einfach unter Druck. Aber ich denke - Du sagst, das sind wichtige und ganz individuelle Tipps, die man da - und da muss jeder auch, glaube ich auch, das für sich herausfinden, was für ihn das Wichtigste oder der beste Weg ist zum Lernen. Und jetzt nach der bestandenen Prüfung im Juli konntest Du denn schon Dein erworbenes Wissen auch im Berufsalltag jetzt einsetzen?
 

MARCEL: Also man hat ja viel mehr Hintergrundwissen, was die Unternehmensprozesse und die Abläufe in einem wirtschaftlich gut funktionierenden Betrieb angeht. Und Durch das breite Spektrum vom Lerninhalt, bekommt man ja einen sehr großen Einblick in die ganzen unternehmerischen Entscheidungen, wie die getroffen werden und was sie bewirken. Und für mich ist da natürlich auch sehr von Nutzen vertragliche und rechtliche Angelegenheiten verstehen zu können. Und natürlich hat man mit dem Abschluss dann die Möglichkeit, auch unternehmensintern weiterzukommen.
 

KATJA: Das sind gute Aussichten zum Schluss, womit ich das heutige Interview mit Dir auch beenden möchte, Marcel. Ich denke, es war für unsere Zuhörer und Zuhörerinnen und Interessenten ganz hilfreich, Deine Erfahrungen rund um die Weiterbildung im Allgemeinen, aber jetzt auch im Spezifischen zum Wirtschaftsfachwirt bei manQ gehört zu haben. Ich danke Dir sehr für die interessanten Einblicke und das informative Gespräch. Und natürlich auch für die Zeit, dass Du Dich bereit erklärt hast, heute Dich unseren Fragen zu stellen. Ich wünsche Dir alles Gute für Deinen weiteren beruflichen Weg. Vielen Dank Marcel.
 

MARCEL: Auch vielen Dank. Dir auch natürlich alles Gute und dann auch noch einen schönen Tag.
 

KATJA: Vielen Dank.

 

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