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08.09.2022

Vom Azubi für Fachinformatik zum Prozessoptimierer

Wie Leons Projektarbeit manQ enorm unterstützt

Leon hat im Juli 2022 seine Ausbildung zum Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung bei manQ erfolgreich abgeschlossen. Wir haben ihn zu seinen Erfahrungen und seinem neuen Aufgabenbereich befragt.

Das Interview

KATJA: Vor gut einem Jahr haben wir Leon Juraschek zu seiner Ausbildung zum Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung und seinem Tätigkeitsbereich befragt. Mittlerweile hat Leon seine Ausbildung erfolgreich im Juli 2022 abgeschlossen. Herzlichen Glückwunsch noch nachträglich, lieber Leon. Wie fühlst Du Dich als „frisch gebackener“ Anwendungsentwickler?

 

LEON: Vielen Dank für die Glückwünsche. Eigentlich nicht anders als während der Ausbildungszeit. Gerade im Feld der Informatik lernt man nie aus. Aber die IHK-Prüfungen hinter sich zu haben, ist schon erleichternd. Letztendlich bin ich froh, nicht mehr in die Berufsschule zu müssen. Durch mein Fachabitur war das im großen Ganzen nur eine Wiederholung, die meinen Wissenstand nicht erheblich erweitert hat.

 

KATJA: Und welche Aufgaben hast Du jetzt nach Deinem Abschluss übernommen?

 

LEON: Die Aufgabenbereiche sind gleich geblieben. Unter anderem die Wartung und Pflege unserer Campus-Server mit den Kollegen aus der IT. Darüber hinaus kümmere ich mich um die Abarbeitung der IT-Projekte innerhalb des Unternehmens, die sich hauptsächlich im Bereich der Optimierung von firmeninternen Prozessen ansiedeln.

 

KATJA: Ich weiß, dass Du auch in Prozessen involviert bist um Workflows von manQ-Mitarbeitern oder Teilnehmern zu optimieren und zu automatisieren. Und Du hast auch Deine Projektarbeit im Rahmen der Ausbildung diesbezüglich erstellt. Kannst Du uns dazu mehr sagen?

 

LEON: Für meine Projektarbeit habe ich eine Anwendung geplant und letztendlich auch umgesetzt, um die Kollegen aus der Kursverwaltung zu unterstützen. Es ging um den Prozess zur Auswertung der Teilnahmequote. Dabei wurden die Daten zur Auswertung der Teilnahmequote unserer Teilnehmer bisher händisch in Excel gepflegt. Nun werden die Daten automatisch durch eine Anwendung ausgewertet. So können die tagesaktuellen Teilnahmequoten ermittelt werden und es bringt den Mitarbeitern aus der Kursverwaltung eine deutliche Zeitersparnis.

 

KATJA: Das ist ja nicht selbstverständlich, dass man als Auszubildender so eine, für das Unternehmen wichtige, zentrale Projektarbeit durchführt, oder?

 

LEON: Es kommt tatsächlich auf den Ausbildungsbetrieb an. Bei manQ werden die Azubis entsprechend ihrer Fähigkeiten und Qualifikationen in das Tagesgeschäft mit einbezogen. Somit kann man einen Mehrwert schaffen und arbeitet nicht, wie es salopp heißt: „für die Tonne“. Durch die Berufsschule habe ich erfahren, dass eine so intensive Einbindung in die Unternehmensarbeit leider nicht die Regel ist. Man übergibt entsprechend auch ein großes Maß an Vertrauen und Verantwortung an den Azubi. Die Anwendung soll ja letztendlich produktiv, zuverlässig und sicher laufen.

 

KATJA: War es schwierig, die theoretischen Anforderungen der Projektarbeit mit den realen Anforderungen, die manQ hat, zusammenzubringen? Wie wurdest Du von manQ dabei unterstützt?

 

LEON: Die Anforderungen in Einklang mit der Prüfungsverordnung zu bringen, war kein großes Problem. Durch die projektorientierte Arbeitsweise, die mich durch die komplette Ausbildungszeit begleitet hat, war die Erfüllung unproblematisch. Lediglich die Zeitvorgabe von 70 Stunden war eine Herausforderung. Als es dann an den Punkt kam alles für die IHK zu dokumentieren, haben mir die Kollegen beim Korrekturlesen und unklare Formulierungen aufzuzeigen fleißig geholfen.

 

KATJA: Und sicherlich bist Du da auch sehr stolz auf Deine Projektarbeit. Nach dem Projekt ist ja vor dem Projekt. Was sind Deine nächsten Meilensteine, woran arbeitest Du?

 

LEON: Das stimmt. Als nächstes steht die Erweiterung der Anwendung an. Nicht nur die Auswertung an den Webinaren muss gemacht werden. Es ist auch notwendig die Lernerfolgskontrollen auszuwerten, um den AFBG-Förderrichtlinien Genüge zu tun. Die Auswertung der Lernerfolgskontrollen geschieht aktuell komplett manuell. Dort wird dann im nächsten Projektabschnitt angesetzt, um die Kollegen aus der Kursverwaltung weiter zu entlasten.

 

KATJA: Das klingt sehr spannend und bringt für manQ weitere Optimierungspotenziale. Ich wünsche Dir viel Erfolg dabei, viel Spaß bei der Umsetzung und danke Dir für das Gespräch.

 

LEON: Vielen Dank.

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