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21.05.2026

Zwei Kinder. Zwei Weiterbildungen. Ein Ziel.

Nadia Rahim über ihren Weg zur Fachwirtin im Gesundheits- und Sozialwesen bei manQ.

Zwei Kinder, ein Job im Gesundheitswesen, eine Weiterbildung zur Praxisanleiterin – und dann auch noch der Fachwirt obendrauf. Klingt nach einem sehr vollen Kalender? War es auch. In dieser Folge sprechen wir mit Nadia Rahim über einen Weg, der alles andere als geradlinig war: Mit 13 Jahren kam sie aus Kenia nach Deutschland, lernte eine neue Sprache, fand sich in einem neuen Schulsystem zurecht und ging Schritt für Schritt weiter – bis ins Gesundheitswesen und schließlich zur Weiterbildung bei manQ. Nadia erzählt ehrlich, wie sie Lernen, Familie und Beruf organisiert hat, warum ein guter Plan manchmal Gold wert ist und weshalb Zweifel völlig normal sind – solange man sich von ihnen nicht ausbremsen lässt. Eine Folge für alle, die gerade überlegen, den nächsten Schritt zu gehen, aber noch denken: „Schaffe ich das überhaupt?“ 🎧
 

Das Interview

KATJA:  Herzlich willkommen bei manQ Fortbildung & Co., dem Podcast für Themen rund um Wissen, Weiterbildung und Lernen für den Beruf.

Heute habe ich eine ganz besondere Interviewpartnerin für Euch: Nadia Rahim.

Nadia ist mit 13 Jahren aus Kenia nach Deutschland gekommen, musste sich hier komplett neu orientieren: neue Sprache, neues Schulsystem, und hat trotzdem ihren Weg gemacht, inklusive Abitur und Ausbildung.

Heute ist sie zweifache Mama, alleinerziehend, arbeitet im Gesundheitswesen und hat nebenbei nicht nur die Weiterbildung zur Praxisanleiterin gemacht, sondern auch erfolgreich ihren Fachwirt im Gesundheits- und Sozialwesen bei manQ abgeschlossen.

Wie sie das alles unter einen Hut bekommen hat und was ihr dabei besonders geholfen hat, darüber sprechen wir jetzt. 

Herzlich willkommen, Nadia, und herzlichen Glückwunsch noch zum erfolgreichen Abschluss.

 

NADIA: Ja. Vielen, vielen Dank erst mal für die Einladung. Und ja, ich freue mich auf das, was kommt. Ich freue mich, meinen Weg zu erklären, wie ich da hingekommen bin. Vielleicht inspiriere ich den einen oder den anderen.

 

KATJA:  Genau so sollte es sein. Und ist es gedacht. Ja, Nadia. Dann nimm uns gleich mal bitte mit. Wie war das für Dich, mit 13 Jahren nach Deutschland zu kommen?

 

NADIA: Ich war natürlich noch ein Kind, sage ich mal. Alles Neue, neue Umgebung, neue Menschen, neue Schule. Also, das Schulsystem ist auch ganz anders als bei uns in Kenia. Es war irgendwie alles neu und man wird einfach so ins kalte Wasser geschmissen, sage ich mal. Keine Sprache. Erst muss ich eine Übergangsklasse machen, wo ich dann so die sechs Monate mir das Deutsch beigebracht habe, mit allen möglichen Mitteln, sage ich mal. Angefangen von Fernsehen schauen, Bücher lesen, auch wenn man den Text nicht verstanden hat. Aber was entscheidend war, war, dass ich halt Interesse daran hatte. Und auch Lehrer in der Schule. Also, ich habe in der Hauptschule angefangen. Da gab es damals so eine Übergangsklasse, die man machen könnte. Die habe ich dann gemacht für sechs Monate. Und dann bin ich aufs Gymnasium gegangen. In der fünften Klasse.

 

KATJA:  Und gab es für Dich einen Moment, wo Du gemerkt hast: Okay, ich schaffe das hier?

 

NADIA: Ja, also der Anfang war natürlich schwierig. Wie gesagt, die fünfte Klasse habe ich in der Hauptschule besucht. Und dann bin ich in der siebten Klasse aufs Gymnasium gekommen. Das war natürlich ein bisschen eine Herausforderung, weil da gab es dann Sprachen zusätzlich. Deutsch war auch noch nicht so richtig. Ich könnte das noch nicht so richtig gut, sage ich mal. Und jetzt noch eine neue Sprache. Damals war es, glaube ich, Latein, habe ich gehabt. Und da war es dann wirklich schwer zu sagen, dass man das unter einen Hut bekommt. Aber mit viel Lernen, viel Disziplin, Nachhilfe habe ich jetzt nicht extra gehabt, aber so für sich kaum Freunde, kaum Freizeit hatte ich damals, kann ich mich noch erinnern, aber ich habe es dann irgendwie doch geschafft. Genau.

 

KATJA:  Super. Ja, das klingt schon sehr herausfordernd. Was hat Dich da besonders motiviert, dranzubleiben?

 

NADIA: Also motiviert, dranzubleiben, war das, also ich hatte eine nette Lehrerin damals. Die hat Latein unterrichtet, und dann war sie auch, hat sie mir erzählt, in ihrer Laufbahn hat sie so Auslandssemester gemacht, wo sie Studentin noch war. Dann hat sie so Schulen besucht, und dann hat sie auch solche Fälle wie meinen Fall sozusagen mal gehabt, wo sie dann so Unterstützungen mir gab, wie: Was kann ich machen? Wo kann ich mir Hilfe holen? Auch nachhilfemäßig, wenn irgendwas nicht, wenn ich was nicht verstanden habe, war sie immer bereit, mir zu helfen. So Extra-Unterricht, das hieß damals Förderunterricht. Da dürfte ich immer in der Woche, glaube ich, zweimal hin. Und ja, da hat man halt so Texte vorgelesen bekommen. Dann muss man den Sinn wiedergegeben oder selber den Text lesen, dann noch mal erklären. Was hat man so verstanden? Das hat mir damals sehr gut geholfen.

 

KATJA:  Das heißt, Du hast es dann weiter geschafft und bist dann auch ins Gesundheitswesen gegangen. Warum genau dieser Bereich?

 

NADIA: Es gibt zwei Gründe, also nach meinem Abitur habe ich, man hat ja so eine Zeit, wo man aufs Abi natürlich wartet, wie hat man abgeschnitten und so. Aber davor hatte ich mich damals für eine Ausbildung beworben. Ich wollte alle Möglichkeiten sozusagen abwägen. Falls ich jetzt eine Ausbildung bekomme, dass ich erst mal Berufserfahrung mache, während ich überlege, was ich genau studieren möchte. Ich wollte so einiges studieren. Ich wollte Bauingenieurwesen machen, dann wollte ich Ärztin, dann wollte ich Kunst studieren. Also, es waren so viele Sachen, wo ich, ich sage mal, ich war noch nicht so reif, dass ich gleich entscheiden könnte, das mache ich jetzt oder das macht mir mehr Spaß. Dann habe ich mich für die Ausbildung entschieden damals, einfach erst mal runterzukommen, nicht irgendwie die Zeit auch zu verlieren, ohne was zu machen. Da habe ich dann mich für Gesundheits- und Krankenpflegerin die Ausbildung entschieden. Die hat aber auch wiederum mein, als ich noch klein war, sage ich mal, habe ich mir immer gewünscht, Ärztin zu werden, irgendwie Menschen zu helfen. Und diese Ausbildung war dann für mich so ein Weg. Ich kann beides machen. Ich kann auch für mich die Zeit nehmen, überlegen, was ich nach den drei Jahren oder wenn die Zeit so reif ist oder gekommen ist, was ich dann mache. Aber andererseits kann ich dann einem Menschen helfen, der irgendwie meine Hilfe braucht. Und das hat dann irgendwie gut gepasst. Ich habe eine Ausbildungsstelle bekommen an der Uni LMU München. Die haben eine Klinik. Und da habe ich sozusagen die Ausbildung dann auch absolviert.

 

KATJA:  Und ja, Du bist ja den Schritt wie auch schon angedacht weitergegangen. Du hast ja dann den Fachwirt im Gesundheitswesen bei manQ realisiert und absolviert. Aber noch mal die Frage zurück: Wie bist Du dann auf diese Idee gekommen, diesen Schritt zu wagen?

 

NADIA: Im Laufe der Jahre habe ich mir überlegt, ich kann nicht nur Krankenschwester bleiben beziehungsweise Gesundheits- und Krankenpflegerin bleiben. Ich wollte mich schon immer weiterbilden. Da ich jetzt die Ausbildung hatte, schon Berufserfahrung hatte, wollte ich jetzt nicht irgendwie wieder Neues, was komplett Neues anfangen. Irgendwie Studium. Ich habe ja natürlich die, ich kann mit meinem Abitur unterschiedliche Sachen studieren. Aber dann wollte ich nicht irgendwie von null anfangen, weil ich war ja schon Gesundheits- und Krankenpflegerin und währenddessen, man hat ja so Entwicklungsgespräche, hatte ich mal mit meiner Chefin gesprochen. Und dann bin ich, wollte immer anderen was beibringen. Dann hat es angefangen mit Praxisanleiterin. Habe mich dann auch beworben, die Stellen waren natürlich alle schon vergeben, musste auch lange warten. Dann habe ich während der Wartezeit mir überlegt, was kann ich anders machen. Dann im Gespräch habe ich eine Empfehlung bekommen von meiner Chefin, wie gesagt, dass es auch so einen Fachwirt gibt im Gesundheitswesen, was man machen kann. Natürlich mit zwei Kindern, berufstätig, noch studieren, das war natürlich so ein Punkt, wo ich dann gedacht habe, mache ich das, mache ich das nicht. Und dann haben wir natürlich mehr darüber geredet mit meiner Chefin, habe ich herausgefunden, dass sie eine Bekannte hat, die das schon mal gemacht hat. Dann habe ich gefragt, natürlich aus Interesse halber, wo und wie läuft das? Dann hat sie mir manQ empfohlen. Daraufhin habe ich bei manQ damals, kann ich mich noch erinnern, angeschrieben, gefragt, wie das ist und wie der Ablauf ist. Und dann bekam ich so eine nette Rückmeldung, wo ich mir dann dachte, das kann doch nicht so unmöglich sein oder so schwer sein. Wenn man so alle Infos hat, ja, man kann sich dann hinsetzen und alles durchgehen, natürlich sich Zeit nehmen. Und so kam ich dann dazu, dass ich den Fachwirt machen wollte, habe mich dann auch angemeldet. Da war es natürlich so, dass ich gleichzeitig, nachdem ich mich angemeldet hatte, eine Zusage bekommen habe für den Praxisanleiter. Und da war die Wartezeit schon ein Jahr, oder ich glaube ein bisschen länger. Und ich wollte ja beides nicht verlieren. Für das eine hatte ich mich schon jetzt entschieden, und das andere kam so plötzlich rein mit Zusage und ich habe gedacht: Okay, ich probiere beides. Das eine ging dann vormittags, da habe ich natürlich nicht gearbeitet, weil es vom Arbeitgeber finanziert auch ist. Das ist wie Arbeitszeit gewesen. Dann habe ich das gemacht und parallel dazu habe ich dann am Abend immer bei manQ den Fachwirt noch absolviert.

 

KATJA:  Ja, wie das so ist. Manchmal kommt alles auf einmal.

 

NADIA: Ja.

 

KATJA:  Und wie hast Du dann, ja, wie hast Du Dich dann organisiert? Also diese Doppelbelastung auch als Mama. Und ja, was hat Dir beim Lernen besonders geholfen?

 

NADIA: Also beim Lernen besonders geholfen war, natürlich muss man so einen Plan haben. Also ohne Plan, ich kenne mich so, ich funktioniere meistens mit Plan, so spontan ist man schon, aber so es gibt Sachen, die auch Zeit brauchen. Ich musste mir sozusagen Zeit schaffen. Ich musste mir so, man wusste ja, welche Inhalte im Vorfeld, welche Fachbereiche wir dann behandeln. Habe mir dann so Lerneinheiten gebildet, für mich so auf die Lerninhalte eingeteilt. Was mache ich wann, ob ich jetzt Rechnungswesen die Woche mache, ob ich jetzt Personalführung mache, das habe ich dann mir so eingeteilt. Und je nachdem, ich arbeite ja auch Teilzeit und während, ich habe dann gearbeitet, nach der Arbeit, dann muss man halt natürlich einen Haushalt auch im Auge behalten. Das irgendwie in der Zeit, bevor ich die Vorlesungen hatte oder die Webinare, habe dann versucht, das alles zu erledigen. Jetzt nicht irgendwie, dass man komplett Tausende Sachen auf einmal macht, sondern das, was muss halt Prioritäten setzen. Was kommt jetzt vor? Was kann ich morgen auf morgen verschieben, wenn ich keine Vorlesung habe. Das hat dann ja mir geholfen, sozusagen. Dann hatte ich auch zum Schluss ein bisschen Zeit zum Lernen. Klar, Zeit hat nie gereicht, weil es sind nach wie vor 24 Stunden, die man dann irgendwie auch aufteilen muss. Sei es jetzt für die Aufgaben, die man erledigen möchte, aber auch das Schlafen ist natürlich wichtig, dass man erholt ist. Ein paar Sachen kamen dann irgendwie kurz vor, sage ich mal.

 

KATJA:  Ja. Mhm. Ja. Und was hat sich durch die Weiterbildung für Dich verändert? Fachlich oder auch im Denken?

 

NADIA: Also fachlich habe ich viel Neues dazugelernt. So Sachen, die man vorher sozusagen gar nicht so wahrgenommen hat, hatte ich sozusagen die Möglichkeit, während der Weiterbildung, also zum Fachwirt, das irgendwie anders zu sehen, dieses neue Wissen zu vertiefen, ein Wissen, was ich schon hatte, sei es jetzt ein Beispiel, sage ich mal, Kommunikation. Das begegnet mir irgendwie sehr, sehr oft im Alltag auch als Praxisanleiterin. So Sachen wie Aufgaben wie Personalführung. Was sind so Aufgaben? Was kann ich so Prioritäten setzen, fand ich ganz gut. Weil man wusste, oder ich könnte das zwar vorher, aber so für mich, dann, wenn es darauf ankommt, man hat eine begrenzte Zeit und muss eine bestimmte Aufgabe oder bestimmte Aufgaben erledigt haben, so zu priorisieren, was mache ich zuerst, was mache ich zuletzt und so. Genau, aber auch überraschend zu wissen, wie gründe ich überhaupt ein Unternehmen? Ich bin zwar im Gesundheitswesen, aber man kann auch zum Beispiel einen ambulanten Pflegedienst aufmachen. Was sind da die Kriterien? Was ist da wichtig? Was brauche ich überhaupt? Wo gehe ich hin? Wer ist alles beteiligt? Das ist zu wissen, was ich vorher gar nicht hatte. Genau.

 

KATJA:  Also ergeben sich natürlich dadurch auch sehr viele Möglichkeiten und Perspektiven. Gibt es denn für Dich schon ein nächstes Ziel, wo Du beruflich Dich hin entwickeln möchtest?

 

NADIA: Ja, also ich sehe mich jetzt nach dem Ganzen, sehe ich mich, dass ich irgendwie in den Managementbereich komme, oder kommen möchte, weil ich will ja auch Wissen vermitteln. Ich will ja das, was ich gelernt habe, auch weitergeben. Ich will ja auch meine erlernten Fähigkeiten, Fertigkeiten irgendwie, ich sage jetzt nicht ausprobieren, sondern eher ausführen. Und da sehe ich mich eher, dass ich jetzt nicht mehr wie normale Krankenschwester arbeite. Klar kann man das immer wieder machen. Es geht mir auch nichts weg. Aber so dieses neue Wissen, was ich erlangt habe, auch anwenden. Das möchte ich. Genau.

 

KATJA:  Schön. Ja. Und jetzt eine ganz andere Frage. Wenn Du mal Zeit hast, was machst Du, um abzuschalten?

 

NADIA: Also abzuschalten, das klingt immer so, als ob alles dann stehen zu lassen ist, aber nein, also ich habe jetzt zwei Kinder. Abzuschalten nehme ich, was unternehme ich natürlich was mit denen, man geht schwimmen, Fahrrad fahren oder auch einfach raus in die Natur. Aber so für mich habe ich jetzt seit Neueste, habe ich wieder Zumba angefangen. Ja, da gehe ich halt einmal in der Woche freitags hin und da komme ich so ein bisschen Zeit für mich, sage ich mal, wo ich jetzt auch was für mich mache, wovon ich auch profitiere, weil ich früher sehr oft zum Fitness gegangen bin, habe auch Sport gemacht, aber jetzt mit allem drum und dran, dann kann ich das nicht mehr. Und deshalb versuche ich jetzt wieder mal mit Zumba sozusagen mein altes Ich. Ja, genau.

 

KATJA:  Schön. Ja. Und was würdest Du jemandem sagen, der gerade überlegt, so eine Weiterbildung zu starten, aber Zweifel hat?

 

NADIA: Zweifel ist eigentlich ganz normal, würde ich sagen. Es ist immer so bei neuen Sachen, sei es jetzt eine Veränderung, sei es jetzt neu, Kompetenzen oder Fähigkeiten zu erlernen. Man hat halt die Angst. Die ist ja natürlich. Die kann jeder haben. Aber ich sage mir immer, wenn ich es nicht ausprobiere, weiß ich im Nachhinein nicht, wie es gewesen wäre. Deshalb würde ich sagen, also keine Angst, man kann es probieren, es kann klappen, aber auch nicht. Aber am Anfang muss man wissen, wenn man es nicht probiert, dann weiß man ja auch nicht. Es hätte klappen können. Also Angst haben, ja, aber nicht komplett abschalten. Ich schaffe das nicht, oder ich kann das nicht, sondern einfach probieren und dann sich was überlegen, wie ein Plan: Wie schaffe ich das? Was kann ich nicht, was kann ich für Alternativen, Strategien mir überlegen, entwickeln, wie ich das überhaupt ans Ziel bringe, sage ich mal. Oder was möchte ich überhaupt erreichen, wenn ich das unbedingt haben will? Dann überlege ich mir auch eine Idee, wie ich da hinkomme. Der Weg ist nicht leicht. Das wäre gelogen, aber unmöglich ist es nicht.

 

KATJA:  Das stimmt. Ja. Und gerade für alleinerziehende Mamas. Was würdest Du denen mit auf den Weg geben?

 

NADIA: Da ist es natürlich viel Druck. Man möchte die Kinder auch nicht vernachlässigen, man möchte die Arbeit, wenn man berufstätig ist, dann möchte man auch das auch nicht irgendwie, dass es zum Nachteil ist, sondern man möchte alles haben. Ich würde eher sagen, dass man so klein einheitlich denken sollte, aber das große Bild am Ende sehen. Also, wenn es Teilzeitmodelle gibt, jetzt wie jetzt bei manQ, wo man sagen kann, nur ein paar Stunden in der Woche, auch nicht jeden Tag in der Woche, sondern so Einheiten an den Tagen, dann mache ich halt nicht viel. Dann konzentriere ich mich auf die drei Stunden, die unterrichtet werden. Aber auch schon im Vorfeld wissen, ich muss das Wissen jetzt nicht nur an Webinaren da irgendwie mir anhören, was der Dozent oder die Dozenten zu erzählen haben, sondern auch sich selber reflektieren. Wie kann ich am besten lernen? Und dann, wenn man das kann oder weiß, dann ist es natürlich leichter, dass man sich was überlegt, was auf einem zupassend ist. 

 

KATJA:  Genau. Ja. Liebe Nadia, vielen lieben Dank für Deine Offenheit und Deine ehrlichen Einblicke. Ich denke, Deine Geschichte zeigt ganz gut, dass es möglich ist, auch wenn die Voraussetzungen alles andere als einfach waren am Anfang und vielleicht auch noch sind. Ja. Und wenn Du gerade überlegst, den nächsten Schritt zu gehen, nimm Dir ein Beispiel bitte an Nadia. Es muss nicht perfekt am Anfang sein, aber es lohnt sich einfach, dranzubleiben. Und wenn Du Fragen hast, dann melde Dich einfach bei uns. Wir unterstützen Dich auf Deinem Weg.

 

 

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Tags: Podcast, Aufstiegsfortbildung, Interview, Fachwirt