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22.06.2023

Im Interview mit Teilnehmer Christian Riemann

Technische Betriebswirte sind gefragt - weitere Kurse starten ab August 2023

Christian Riemann ist gelernter Maschinenbautechniker und hat im November letztes Jahr bei manQ einen Vollzeitkurs zum Technischen Betriebswirt gestartet und zwischenzeitlich die IHK-Prüfungen Teil eins und zwei absolviert. Im Juli wird er seine Facharbeit abschließen. Wie er die Weiterbildung erlebt hat, über seine Beweggründe, diese zu absolvieren und was seine Zukunftspläne sind, darüber spreche ich mit Christian im heutigen Interview.

Da diese Kurse stark nachgefragt werden, starten zusätzliche Kurse in Teil- und Vollzeit im August. Sei mit dabei!
 

Das Interview

KATJA: Hallo liebe Zuhörer und Zuhörerinnen. Heute gibt es wieder ein spannendes Interview mit Christian Riemann. Christian hat im November 2022 den Technischen Betriebswirt bei manQ in Vollzeit gestartet. Mittlerweile hat er die Prüfungen Teil eins und Teil zwei abgelegt und schreibt jetzt im Juli noch seine Facharbeit. Zu seinen Erfahrungen bei manQ und seine Motivation diese Weiterbildung zu absolvieren, befrage ich ihn im heutigen Interview. Viel Spaß dabei.

 

Hallo Christian, zunächst herzlichen Glückwunsch zu den bereits bestandenen IHK-Prüfungen und vielen Dank, dass Du heut ja gesagt hast, Deine Erfahrungen per Podcast mit uns zu teilen.

 

CHRISTIAN: Ja, hallo Katja, vielen Dank für die Glückwünsche und natürlich auch für die Einladung zu dieser tollen und für mich spannende Möglichkeit, die Erfahrungen zu teilen und auch ein herzliches Willkommen an unsere Zuhörerinnen und Zuhörerinnen an der Stelle.

 

KATJA: Ja super Christian, Du hast vor kurzem Deine IHK-Prüfungen abgelegt, die Facharbeit, die steht noch aus, aber man kann ja sagen, der Großteil ist ja schon gemeistert, wie sind die Prüfungen für Dich gelaufen? Und ja, wie geht es Dir jetzt, als fast fertiger technischer Betriebswirt?

 

CHRISTIAN: Also zunächst mal bin ich stolz, diese Herausforderungen noch mal angegangen zu sein, mit 36 Jahren, und auch durchaus zufrieden mit dem bisherigen Verlauf, obwohl ich im Prüfungsteil eins etwas schlechter abgeschnitten habe, als erwartet. Vielleicht kurz zur Erläuterung dazu. Die Prüfung zum Technischen Betriebswirt teilt sich in drei Teile, auf Teil eins sind vier schriftliche Prüfungen zu absolvieren. Themenkomplex Betrieblicher Leistungsprozess setzt sich zusammen aus Volks- und Betriebswirtschaftslehre, Rechnungswesen, Finanzierung, Investitionen und Material-, Produktions- und Absatzwirtschaft. Im Teil zwei erwarten einen zwei schriftliche Prüfungen, im Themenkomplex Management und Führung sowie eine mündliche Prüfung. Da kommen dann Themen dran aus dem Bereich Personalmanagement, Informations-, Kommunikationstechniken und auch Organisation und Führung. Und der dritte Teil der Prüfung ist dann die bereits von Dir angesprochene Facharbeit inklusive einer Präsentation und Verteidigung. Ja, und im ersten Teil, also Material-, Produktions- und Absatzwirtschaft. Den habe ich ein bisschen zu leichtgenommen. Da ich doch gute berufliche Erfahrungen im Bereich im Bereich Supply Chain besitze und hab dann da leider etwas schlechter abgeschnitten, als ich mir als persönliches Ziel gesetzt habe. Habe aber daraus gelernt, dass Methodenwissen und -Kompetenz sehr wichtig für die Prüfungen sind und konnte dann im Bereich Management und Führung auch sehr gute Ergebnisse erzielen.

 

KATJA: Ja, manchmal sind es ja genau die Themen, die man sicher zu beherrschen glaubt, diese sind am schwierigsten, weil man den Fokus da nicht so draufhat, aber am Ende ist alles gut gelaufen. Was sind denn jetzt Deine persönlichen Tipps so im Nachhinein zur Prüfungsvorbereitung?

 

CHRISTIAN: Also für die Prüfungsvorbereitung kann ich nur empfehlen, sich mit den Kommilitonen, Kommilitoninnen zusammenzuschließen, sich Themen untereinander zu erklären. Das erhöht das eigene Verständnis, ermöglicht Sichtweisen der anderen zu bekommen, zu adaptieren und es ist auch eine gute Übung für die Präsentation und das freie Sprechen und damit stärkt man auch sein Selbstbewusstsein. Weiterhin hat sich für uns im Kurs auch sehr erfolgreich dargestellt, dass wir uns zusammengetan haben.

Haben alte Übungen gekauft und durchgeackert, um die Art der Fragestellung der IHK zu verstehen.

 

KATJA: Du hattest gerade zwei Dinge erwähnt. Da wollte ich nochmal drauf eingehen.

Also, das eine ist hier eben die Prüfungsaufgaben. manQ hat ja einen unheimlich großen Fundus an Prüfungsaufgaben und an ja, Wikis und Lernaufgaben zum Üben. Und zum anderen - das finde ich auch nochmal interessant, was Du gesagt hast, nämlich dass man sich das gegenseitig erklärt. Ich glaube, das ist der wichtigste Punkt überhaupt, weil man dann eigentlich merkt, hab ich‘s verstanden oder habe ich‘s nicht verstanden. 

 

CHRISTIAN: Ja, da kann ich Dir absolut zustimmen. Wenn ich sie jemanden anders erklären kann, dann kann ich mir auch relativ sicher sein, dass ich es verstanden habe.

Und natürlich ist der Pool an Aufgaben, zur Prüfungsvorbereitung bei manQ auch sehr groß. Die Fragen sind auch sehr angelehnt an die IHK-Fragestellungen, so dass man damit schon einen guten Satz an Aufgaben zur Verfügung hat.

 

KATJA: Ja, jetzt bist Du ja noch nicht ganz fertig.

Im Juli steht jetzt noch die Facharbeit an. Was ist denn Dein Thema?

 

CHRISTIAN: Ja, richtig, bei der Facharbeit stellt sich für mich eine Herausforderung. Da ich noch keinen Anstellungsverhältnis hatte, musste ich Themen aus dem privaten Bereich abgeben. Und hab mich da entschieden für eine Entscheidungsvorlage zum Kauf einer Photovoltaik- oder Solarthermieanlage bei einem gewöhnlichen Wohnhaus für eine vierköpfige Familie oder als zweites Thema die Entscheidungsvorlage zum Kauf eines Pkw mit alternativen Antrieben, der, dort soll dann verglichen werden: ein Benzinfahrzeug, ein Fahrzeug mit Brennstoffzelle und ein Fahrzeug mit reinem Elektroantrieb. Ich muss zugeben, ich bin nicht so ganz hundertprozentig zufrieden mit der Themenwahl, hätte lieber was mit beruflichem Inhalt genommen, aber auch für die Facharbeit stehen ja Methodenwissen, Methodeneinsatz im Fokus und daher habe ich mich auf ja aktuelle gesellschaftliche Themen gestützt.

 

KATJA: Und ich denke gerade, das ist ein sehr spannendes Thema, was ja auch mehr oder weniger auch den, den privaten Endverbraucher auch, ja, spannend interessiert.

Also von daher denke ich, ja ist doch eigentlich auch ein ganz gutes Thema. Aber lass uns doch noch mal von vorne anfangen, Du bist gelernte Zerspanungsmechaniker beziehungsweise Maschinenbautechniker und Du hast auch mittlerweile große Projekte in Firmen geleitet. Wie kam es denn dann dazu, dass Du noch gesagt hast, ich sattle noch dem technischen Betriebswirt drauf?

 

CHRISTIAN: Also zunächst mal die Kenntnisse über die Möglichkeit dieser Weiterbildungen bestand bereits länger. Das wurde uns auch damals beim Maschinenbautechniker gleich mit auf den Weg gegeben. Und es ist ganz einfach so, dass der Technische Betriebswirt, die Ausbildung zum Technischen Betriebswirt, das Handwerkszeug für ein Planungsleiter ja zu Grunde hat und dass es einfach ein persönliches Ziel von mir nach langjähriger Projektarbeit war, dass ich wieder Führungsverantwortung übernehmen möchte. Hinzu kamen dann noch in meiner Situation, dass mein bisheriger Arbeitgeber die Produktion verlagert hat. Es kam zu einem Sozialausgleich und Fördermitteln, die zur Verfügung gestellt wurden. Und somit hatte ich die Zeit für die Selbstverbesserung, Selbstoptimierung, Weiterbildung, die ich dann nutzen könnte.

 

KATJA: Ja,optimal, also hat das auch was Positives. Und warum hast Du Dich dann entschieden, die Aufstiegsfortbildung also zum einen online zu machen und wie bist Du dann auf manQ gestoßen?

 

CHRISTIAN: Nun, es ist ja so, dass Online-Kurse schon länger auf dem Vormarsch sind und es gab auch keinen, keine Angebote in meiner Nähe, an Vorort-Kursen und so habe ich dann eine Online-Recherche betrieben, habe Anbieter verglichen, in Bezug auf das Angebot der Lernmittel. Mir war auch wichtig, dass der Kurs relativ kompakt ist, also sich nicht über einen allzu langen Zeitraum erstreckt. Ich hab Bewertungen gelesen, natürlich auch Preise verglichen, und am Ende hatte manQ einfach das attraktivste Gesamtpaket für mich.

 

KATJA: Zum einen hast Du die Zeit mit dem Online-Kurs ganz gut genutzt und ja, online ist ja sowieso mittlerweile in aller Munde und auch aus dem Weiterbildungssektor nicht mehr wegzudenken. Aber sag mal, hattest Du vielleicht am Anfang doch Bedenken, so eine Fortbildung komplett online zu absolvieren?

 

CHRISTIAN: Ja, sicherlich hatte ich auch diese Bedenken, gerade was die eigene Motivation angeht für das Selbststudium im Nachmittagsteil.

Da hatte ich schon Sorgen, inwieweit man sich dann da motivieren kann. Aber manQ bot da eine sehr tolle Lösung, und zwar in dem Sinne, dass die Dozenten und auch die Kommilitonen nachmittags im Selbststudiumteil online waren, anwesend waren. Man hat die Möglichkeit, Lerngruppen zu bilden, miteinander zu interagieren und so bin ich da auch ganz gut durchgekommen.

 

KATJA: Und ja, wie hast Du letztendlich, die Online-Weiterbildung dann bei manQ erlebt? Was hat Dir besonders gefallen?

 

CHRISTIAN: Also, zunächst mal allgemein ist mir ein sehr freundliches und herzliches Team in Erinnerung geblieben. Es gab Ansprechpartner für alle Themen, also natürlich die Dozenten, inhaltlich die, die jederzeit über ein Forum oder per E-Mail zu erreichen waren, aber auch wenn man Fragen hatte zu den organisatorischen Dingen, Kommilitonen, Kommilitoninnen, die BAföG bezogen haben, konnten sich an manQ wenden oder auch zum Thema IT wurde man sehr gut betreut, es gab Ansprechpartner. Weiterhin ist mir positiv in Erinnerung geblieben, der Zugang zu den umfangreichen digitalen Inhalten. Wir hatten das vorhin schon kurz angesprochen mit dem Wiki und dem Aufgabenangebot und die Flexibilität, dass die Aufzeichnungen, Verzeihung, dass die Vorlesungen aufgezeichnet wurden und man die sich später nochmal anschauen konnte. Abschließend bleibt auch noch zu sagen, dass es eine Prüfungsvorbereitungsphase gab von circa sechs Wochen, wo Unterrichtsinhalte zusammengefasst wurden und Dozenten sich die Zeit genommen haben, Fragen zu beantworten, die bei Übungen vorher aufgekommen sind.

 

KATJA: Mmh, ja, und Du hast mir verraten, dass Du im Juni eine neue Stelle angenommen hast. War der Technische Betriebswirt dafür hilfreich?

 

CHRISTIAN: Er war sicherlich hilfreich an der Stelle, aber nicht zwingend erforderlich.

Es gestaltet sich in meiner Region gerade etwas schwierig auf dem Arbeitsmarkt, das ist sicherlich auch der Weltmarktlage geschuldet. Ich konnte mir aber mit dem bevorstehenden Abschluss zum Technischen Betriebswirt eine entsprechende Option in den Arbeitsvertrag hinein holen, so dass man dann nach der Probezeit nochmal über eine Erweiterung des Aufgabengebiets schaut und mich da auch weiter fördern möchte.

 

KATJA: Also gehst Du gestärkt aus der der Weiterbildung hervor und ja, das Wissen, was man, was Du jetzt hast, ist ja auch von immensem Vorteil. Es gibt eine Studie vom DIHK, die veröffentlicht wurde, dass Weiterbildung sich auf jeden Fall auszahlt, finanziell aber einfach auch nur, weil man durch das Wissen, ich sag mal souveräner und kompetenter auftritt und eben dieses Wissen ja auch einen sehr unterstützt in den in den beruflichen täglichen Entscheidungen. Kannst Du das bestätigen?

 

CHRISTIAN: Ja absolut, diese Erfahrungen habe ich bereits nach dem Maschinenbautechniker gemacht und ich werde diese Erfahrung sicherlich auch jetzt wieder machen. Am Ende liegt es auch an jedem selbst ein bisschen, was man mit dem Wissen und dem Werkzeugkoffer an Methoden und Kompetenzen anfängt.

 

KATJA: Mmh,Werkzeugkoffer, das gefällt mir sehr gut, es ist eine sehr schöne Metapher. Also der Werkzeugkasten, der wird auf jeden Fall größer durch die Weiterbildung, die Tools werden mehr und schon dadurch lohnt sich die Weiterbildung, denke ich, auf jeden Fall. Wenn Du jetzt jemanden, der frisch den Technischen Betriebswirt anfängt, wenn Du dem jetzt einen Tipp geben würdest, was wäre der?

 

CHRISTIAN: Ja, lasst Euch nicht verunsichern von der Fülle an Themen, die da auf euch zukommen und traut Euch auch selbst etwas zu. Es ist alles schaffbar und man wird gerade bei manQ sehr gut vorbereitet auf die Prüfungen.

 

KATJA: Ja, das ist ein wertvoller Tipp und ich muss schon sagen ein gutes Schlusswort. Christian, vielen lieben Dank, wir sind schon wieder am Ende des heutigen Interviews angekommen. Ich möchte Dir ganz herzlich danken für die Zeit, für die Offenheit und das Teilen Deiner Erfahrungen und ich wünsche Dir alles Gute für Deinen weiteren beruflichen als auch privaten Weg.

 

CHRISTIAN: Ja, sehr gerne Katja, vielen Dank auch an Dich und alles Gute für Euch, für manQ und für Dich natürlich auch persönlich.

 

KATJA: Vielen Dank.

 

Du interessierst Dich für die Aufstiegsfortbildung zum Technischen Betriebswirt?

Gerne beraten wir Dich auch persönlich und stehen Dir von der Antragstellung für Fördergelder bis zum erfolgreichen Abschluss mit Rat und Tat zur Seite.

 

Detaillierte Lehrgangsinhalte, die Anmeldung und weitere Informationen zu unserem Kurs zur Technische/r Betriebswirt/in IHK findest Du unter dem folgenden Link:

 

 

Oder informiere Dich bei unserem nächsten kostenlosen Online-Infoabend. Wir freuen uns, wenn Du dabei bist!

 

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Tags: Podcast, Aufstiegsfortbildung, Interview, Fachwirt