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12.10.2023

Im Interview mit Teilnehmerin Patricia Franke

Wie sie erfolgreich die Weiterbildung mit zwei kleinen Kindern absolvierte

Patricia Franke hat im Jahr 2022 bei manQ einen Vollzeitkurs zur Fachwirtin im Gesundheits- und Sozialwesen gestartet und vor kurzem erfolgreich ihre IHK-Prüfung absolviert. Warum sie als Senior Regulatory Specialist sich trotzdem entschieden hat, sich weiterzubilden, welche Erfahrungen sie dabei gemacht hat und wie sie die Fortbildung mit zwei kleinen Kindern geschafft hat, das erzählt sie im heutigen Interview. Wir wünschen Euch viel Spaß dabei!
 

Das Interview

KATJA: Hallo liebe Zuhörer und Zuhörerinnen. Wenn Ihr Euch für eine Aufstiegsfortbildung bei manQ interessiert, speziell für den Fachwirt im Gesundheits- und Sozialwesen, dann seid gespannt auf den heutigen Podcast. Heute bei mir zugeschaltet, ist Patricia Franke, die im Jahr 2022 den Fachwirt im Gesundheits- und Sozialwesen bei manQ in Vollzeit gestartet hat und im Juni 2023 die letzte IHK-Prüfung abgelegt hat.  Über ihren Weg, ihre Beweggründe, die Herausforderungen und Perspektiven befrage ich sie im heutigen Podcast. Viel Spaß dabei.

Hallo Patricia, zunächst ganz herzlichen Glückwunsch zur Geprüften Fachwirtin im Gesundheits- und Sozialwesen. Und vielen Dank natürlich auch, dass Du so schnell bereit warst, Deine positiven Erfahrungen heute und hier zu teilen.

 

PATRICIA:  Hallo und vielen Dank. Ich freue mich auf unser Gespräch.

 

KATJA: Patricia, Du arbeitest als Senior Regulatory Specialist in der klinischen Forschung, was kann man sich darunter vorstellen und was machst Du da genau?

 

PATRICIA: Also, ich bin für eine internationale CRO, das ist ein klinisches Auftragsforschungsinstitut, tätig und erstelle dort im Auftrag von Pharmaunternehmen Dokumentendossiers für die Zulassung von klinischen Studien bei Ethikkommissionen und Behörden, sowie die fortlaufende und sichere Durchführung der Studien in der DACH-Region. Dazu gehören zum Beispiel die Erstellung von Patientenaufklärungen, verschiedenste Anträge mit Informationen über das Medikament, seine Wirkungsweise, Nutzen-Risikoabwägungen, präklinische Daten und Details über die teilnehmenden Studienzentren, wie zum Beispiel Krankenhäuser oder niedergelassene Arztpraxen inkl. deren Erfahrungen und die technische Ausstattung vor Ort. Also im Prinzip geht es eigentlich um medizinische Tests am Menschen mit Medikamenten, die bisher noch nicht ausreichend geprüft und noch nicht zugelassen sind.  Ich stehe dazu in engem Kontakt mit den Mitarbeitern der Pharmaunternehmen, den Zulassungsbehörden und den Prüfärzten.

 

KATJA: Wow, das ist ja sehr spannend und wie bist Du in Deine jetzige Profession gekommen? Ja, und ich frag mich, Du hast ja jetzt schon einen recht großen Verantwortungsbereich, wieso wolltest Du dann noch den Fachwirt im Gesundheits- und Sozialwesen eigentlich absolvieren?

 

PATRICIA: Also, ich habe das in allererster Linie für mich selbst gemacht. Ich hatte nach meiner Elternzeit einfach das Bedürfnis, mich mal wieder mit etwas Neuem zu befassen und mich im Gesundheitsbereich und auch betriebswirtschaftlich weiterzubilden. Außerdem dachte ich mir, ist eine zusätzliche Qualifikation nie verkehrt und kann bei beruflicher Weiterentwicklung hilfreich sein. Nach dem Abitur hatte ich eine touristisch- betriebswirtschaftliche Ausbildung gemacht. Und irgendwie fand ich das auch nicht mehr ganz passend für mich. Darum habe ich während meiner ersten Elternzeit einen IHK-Kurs zum Klinischen Studienmanagement absolviert und nun während der zweiten Elternzeit eben den Fachwirt für Gesundheut und Soziales.

 

KATJA:  Ja, verstehe. Und warum hast Du Dich für eine reine Online-Weiterbildung entschieden und wie bist Du dann auf manQ gekommen?

 

PATRICIA: Ja, also ich habe die Weiterbildung ja direkt an meine Elternzeit angeschlossen. Und mit zwei kleinen Kindern, da ist man wirklich froh, wenn man in der Früh und am Nachmittag keine zusätzlichen Fahrtwege bewerkstelligen muss und dann auch relativ flexibel sein kann. Und ich bin ja ohnehin schon seit 2013 im Homeoffice tätig und bin die Remote-Umgebung auch wirklich gewöhnt und es ist für mich und in meiner familiären Situation einfach am passendsten für mich. Und somit war mir eigentlich klar, dass nur ein Bildungsträger infrage kommt, der den Kurs in relativ kurzer Zeit in Vollzeit, online und mit Live-Unterricht anbietet. Für manQ habe ich mich dann tatsächlich entschieden, nachdem ich an einem Infoabend teilgenommen habe und dort auch viele interessante und hilfreiche Tipps für mich mitnehmen konnte.

 

KATJA: Stimmt, wir bieten ja einmal im Monat einen sehr informativen und kostenfreien Online-Infoabend an. Ja, super, und wie hast Du dann die Weiterbildung erlebt und wie hat Dich manQ dabei unterstützen können?

 

PATRICIA: Also, da kann ich vorwiegend Positives berichten. Ich hatte den Kurs in Vollzeit, d.h. täglich online vormittags Live-Unterricht zu den thematischen Schwerpunkten, wie sie auch im IHK-Rahmenlehrplan stehen. Und am Nachmittag stand dann das Lösen von Übungsaufgaben auf dem Plan, um sich für die kommenden Lerneinheiten die Stoffgebiete zu erarbeiten. Es stand den Teilnehmern dann frei, diese Aufgaben entweder allein oder in Gruppenarbeit zu lösen. Und manQ hat dazu einen gut strukturierten Online-Campus. Dort sind neben Lernartikeln und Erklärvideos auch eine ganze Reihe von Übungsaufgaben zu finden. Und die Tutoren stellen dort auch immer ihre Präsentationen zum Unterricht und die dazugehörigen Literaturhinweise und die Hausaufgaben ein. Es gab wirklich ein paar sehr gute Tutoren, bei denen das Zuhören und Mitarbeiten richtig Spaß gemacht hat und wo man auch wirklich viel Produktives aus dem Unterricht für sich mitnehmen konnte. Natürlich gab es auch Fächer, in denen das alles etwas zäher lief. Aber im Großen und Ganzen fand ich das Unterrichtskonzept bei manQ wirklich gut.

Und ganz speziell hab ich mich bei der Erstellung meiner Präsentation für das mündliche Fachgespräch sehr gut und persönlich betreut und gut beraten gefühlt. Da wollte ich auch nochmal Danke sagen.

 

KATJA:  Ja super. UndDu hast zwei kleine Kinder und hast sowohl beim ersten Kind die Elternzeit für eine Weiterbildung genutzt als auch jetzt beim zweiten Kind zum Fachwirt – das funktioniert doch bestimmt nur mit gutem Zeitmanagement und familiärer Unterstützung, oder?

 

PATRICIA: Oh ja. Also ja, wirklich, bei zwei kleinen Kindern, da kommt ganz viel Unvorhergesehenes dazu und da bleibt wirklich nicht viel Zeit zum Lernen und zum Vertiefen der Stofffülle. Da muss man schon wirklich streng aussieben, was wichtig und dringend ist und was neben nicht. Für andere Dinge drum rum bleibt eigentlich überhaupt gar keine Zeit. Und ich muss dazusagen, mein jüngstes Kind war während der Kita-Eingewöhnung und auch während der gesamten Zeit wirklich ständig krank und ich habe meine Familie regelmäßig einspannen müssen. Das war manchmal nicht leicht und schon ziemlich turbulent.

 

KATJA: Also, es ist auch wichtig, dass man die entsprechende familiäre Unterstützung hat. Gab es für Dich trotzdem irgendwann mal einen Punkt, wo Du Deine Entscheidung, den Fachwirt noch zu machen, bereut hast?

 

PATRICIA: Also, ich hatte gelegentlich das Gefühl, das alles zeitlich gar nicht auf die Reihe zu bekommen, also d.h. nicht genug Zeit für die Familie zu haben und parallel erst recht nicht genug Zeit zum Lernen und mich auf die schriftliche oder mündliche Prüfung vorbereiten zu können. Das war schon wirklich nervenaufreibend, um ehrlich zu sein. Aber bereut habe ich es zu keiner Zeit, weil ich es unbedingt zu Ende bringen wollte und ich wollte den Abschluss unbedingt schaffen. Und rückblickend hat es sich wirklich gelohnt und ich glaube, ich würde es auch immer wieder so machen.

 

KATJA: Und wie hast Du Dich ganz persönlich auf Deine Prüfung vorbereitet bzw. was sind Deine guten Tipps für andere Teilnehmer und Interessenten?

 

PATRICIA: Also, ich habe punktuell die aller wichtigsten Fakten gelernt und ansonsten ganz viel quergelesen. Also sämtliche Lernwiki-Artikel im manQ-Campus habe ich gelesen, sowie die zusätzliche Fachliteratur und auch eigentlich sonst alles, was mir irgendwie annähernd thematisch zu diesem Thema in die Finger kam. Ich denke, die allerbeste Vorbereitung auf die schriftliche Prüfung ist das Lösen alter IHK-Aufgaben, um sich auf die ganz eigne Art der IHK-Fragestellung vorbereiten zu können und ein Gefühl für die möglichen Prüfungsschwerpunkte zu bekommen. Ob man das letztendlich allein oder in Gruppenarbeit macht, das muss dann jeder für sich selbst entscheiden.

 

KATJA:  Ist ja sicherlich auch eine Typ-Frage. Ja, das sind schon sehr wertvolle Tipps und kannst Du jetzt schon von der Weiterbildung im Beruf profitieren? Bzw. was sind Deine nächsten Ziele?

 

PATRICIA:  Ich bin ja wirklich erst seit kurzer Zeit aus der Elternzeit zurück. Jetzt muss ich mich erst mal wieder im Job einarbeiten. Denn während meiner Abwesenheit hat sich im Bereich der klinischen Studienzulassung einiges gravierend verändert. Nebenbei werde ich natürlich trotzdem immer mal schauen, was sich so an beruflichen Chancen auftut. Da ist auf dem Arbeitsmarkt grad sehr viel Bewegung drin und es gibt einige wirklich interessante Angebote. Ich bin da ganz offen.

 

KATJA:  Ja, und Du hast mir im Vorgespräch verraten, dass Du evtl. den Betriebswirt noch anpacken möchtest?

 

PATRICIA: Ja, der Betriebswirt bei manQ ist definitiv eine Option, mit der ich immer mal wieder gedanklich spiele, da hätte ich schon Lust drauf.

 

KATJA:  Ja; das wäre doch spitze, dann lade ich Dich danach wieder zum Podcast ein!

Ja, Patricia, ich bin auch schon wieder am Ende meiner Fragen und die Zeit ist ja schon rum. Ich freue mich auf jeden Fall, Dich wiederzusehen, oder zu hören. Ich sage herzlichen Dank für das Interview mit Dir. Es war sehr spannend und ich denke auch wegweisend zu sehen, wie man so eine Weiterbildung anpacken kann, als junge Mutter und mitten im Job. Ich wünsche Dir alles Gute für Deinen weiteren Weg.

 

PATRICIA: Lieben Dank und vielleicht bis bald.

 

KATJA: Bis bald.

 

 

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Tags: Podcast, Aufstiegsfortbildung, Interview, Fachwirt