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22.01.2026

Neu bei manQ: Hanna und Lara im Interview

Zwei Wege – ein gemeinsamer Ausbildungsstart zur Kauffrau für Büromanagement

Bei manQ stellen wir unsere neuen Kolleginnen und Kollegen gern nach den ersten Monaten vor. Diesmal gleich im Doppelpack: Hanna Huzhva und Lara Mittendorf. Beide haben Mitte August ihre Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement begonnen und arbeiten im gleichen Team. Ihre Wege könnten dabei unterschiedlicher kaum sein: Hanna kommt aus der Ukraine und hat dort Marketing studiert, Lara ist direkt nach der Schule bei manQ gestartet. Was sie verbindet? Neugier, Motivation – und ein gemeinsamer Ausbildungsalltag. Wie sie ihren Start erlebt haben, was sie überrascht hat und warum das „Azubi-Doppel“ richtig gut funktioniert, erzählen sie im Interview selbst.
 

Das Interview

KATJA: Bei manQ gehört es zur Tradition, dass neue Kollegen und Kolleginnen sich vorstellen. Diesmal sitzen gleich zwei neue Gesichter vor dem Mikro: Hanna Huzhva und Lara Mittendorf.

Beide haben Mitte August ihre Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement gestartet und arbeiten im gleichen Team. Hanna bringt einen besonderen Hintergrund mit. Sie kommt aus der Ukraine, hat dort Marketing studiert und startet nun bei manQ ihren beruflichen Weg in Deutschland neu.

Lara ist frisch aus der Schule zu uns gestoßen, neugierig, offen und mitten in ihrem ersten großen Berufsabenteuer.

Wie der Start für die beiden war, was sie überrascht hat und wie sie als Azubi-Duo funktionieren, das erzählen sie uns selbst. Also herzlich willkommen. Los geht’s, Hanna und Lara.

 

HANNA & LARA: Hallo Katja.

 

KATJA: Ihr beiden habt am selben Tag bei manQ angefangen. Wie war denn der allererste Moment für Euch?

 

LARA: Also, ich war am ersten Tag sehr aufgeregt, und nach ein paar Minuten hatte es sich dann aber auch langsam gelegt, weil man von den Kollegen sehr lieb empfangen wurde. Es wurde erst mal alles langsam erklärt, und wir waren ja auch zu zweit, Hanna und ich, und dann hat man das halt schon.

 

KATJA: Und Hanna, bei Dir?

 

HANNA: Ja, ich habe vor der Ausbildung ein Praktikum bereits bei manQ gemacht, war ich schon mit den Tätigkeiten vertraut, und der Start war für mich deutlich weniger stressig. Ich kannte schon Kollegen ein bisschen, und dadurch hatte ich von Anfang an ein sicheres und gutes Gefühl.

 

KATJA: Ja, schön. Stellt Euch doch bitte kurz vor, wer Ihr seid. Und natürlich auch, was Euch zu manQ geführt hat.

 

HANNA: Ja, okay, noch einmal. Mein Name ist Hanna, ich komme aus der Ukraine und wohne seit drei Jahren hier in Deutschland. In den ersten zwei Jahren habe ich mich intensiv auf Deutschlernen konzentriert, weil ich kaum Deutsch gesprochen habe. Gleichzeitig habe ich ein Studium in der Ukraine online abgeschlossen und ein Bachelor-Diplom im Bereich Marketing erhalten. Jetzt mache ich eine Ausbildung bei manQ.

 

KATJA: Danke schön. Und Lara.

 

LARA: Also, ich heiße Lara. Ich bin 17 Jahre alt und ich bin durch meinen Vater auf manQ aufmerksam geworden. Als ich eine Ausbildung gesucht habe, hat er mir manQ vorgeschlagen, weil er was Gutes darüber gehört hat. Und dann habe ich mich informiert und dann beworben. Ich war vorher in der 11. Klasse und habe Fachabitur angefangen und habe mich dann entschieden, doch was Praktisches zu machen.

 

KATJA: Ja, super. Hanna, Du hast in der Ukraine Marketing studiert und den Bachelor sogar gemacht. Wie kam es dazu, dass Du Dich jetzt gerade für eine Ausbildung in Deutschland entschieden hast? Und warum gerade bei manQ?

 

HANNA: Ja, nach meinen Deutschkursen habe ich darüber nachgedacht, wie ich mich in Deutschland weiterentwickeln kann, und ich habe meine Situation analysiert. Ja, ich kann Deutsch sprechen, aber nicht ideal. Ich hatte leider fast keine berufliche Erfahrung, weil in meinem Studium und wegen des Umzugs hatte ich keine Möglichkeit, berufliche Erfahrung zu sammeln. Ja, ich habe Kenntnisse in Marketing sowie Wirtschaft, ein bisschen in Management und Finanz, aber ich kann diese Kenntnisse auf Deutsch leider nicht voll und richtig anwenden. Deshalb habe ich mich entschieden, eine fundierte Ausbildung in Deutschland zu machen. Ich habe mich für die Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement entschieden, weil diese Richtung für mich interessant ist. Ich sehe die Ausbildung als die beste Möglichkeit für mich, in der Berufsschule meine Kenntnisse zu erweitern und berufliche Erfahrung zu sammeln.

 

KATJA: Und wie bist Du auf manQ gestoßen?

 

HANNA: Ja, das Vorstellungsgespräch bei manQ war das erste für mich. Das war erstes Vorstellungsgespräch auf Deutsch insgesamt für mich, und ich habe mich sofort hier sehr angenehm und sehr wohl gefühlt. Dann habe ich ein Praktikum hier gemacht und war schon sicher, dass ich hier eine Ausbildung machen will und weiterarbeiten, wenn das möglich ist, ja.

 

KATJA: Ja, schön. Und Lara, Du bist direkt nach der Schule zu uns gekommen. Warum hast Du Dich für manQ und für die Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement entschieden?

 

LARA: Ja, also ich habe mich für Kauffrau für Büromanagement mitentschieden, weil ich finde, dass die Ausbildung eine gute Basis ist und man dadurch in der Zukunft viele verschiedene Wege gehen kann. Und ich wollte auch gerne was im Büro machen, deswegen habe ich mich dafür entschieden.

 

KATJA: Wenn man in so einer Ausbildung startet, hat man sicherlich auch Vorstellungen und Erwartungen. Jetzt seid Ihr ja über drei Monate bei uns. Was hat Euch bestätigt oder vielleicht sogar überrascht?

 

HANNA: Ja, ich hatte am Anfang die Vorstellung, einfach verschiedene Aufgaben auszuprobieren und herauszufinden, was mir liegt und was nicht. Außerdem hatte ich wirklich Angst, dass ich wegen der Sprache nicht gut klarkomme, aber jetzt ist alles in Ordnung. Ich habe gemerkt, dass Aufgaben wirklich abwechslungsreich und interessant für mich sind, und ich fühle mich schon sicher und sehe, dass ich gut zurechtkomme.

 

KATJA: Und Lara, wie war’s bei Dir?

 

LARA: Also meine Erwartung war auf jeden Fall, dass man gut Fragen stellen kann. Und auch vielfältige Aufgaben, dass es vielleicht nicht langweilig wird. Und ich finde, das hat auch zugestimmt.

 

KATJA: Super. Hanna, noch mal zu Dir. Du bringst ja schon einen Marketing-Hintergrund mit und auch einiges an Wissen und Erfahrung aus dem Studium. Gibt es etwas, das Du aus Deinem früheren Studium bei manQ wiederentdecken oder sogar anwenden kannst?

 

HANNA: Ja, mein Studium war marketing- und wirtschaftsorientiert, und das hilft mir wirklich, neue Informationen schneller zu verstehen. Viele Aufgaben mache ich leichter deswegen. Aber mir gefällt bei manQ, dass ich jeden Tag etwas Neues erlernen kann und meine Kenntnisse immer erweitere. Ich kann immer Fragen stellen und etwas Neues von Kollegen bekommen.

 

KATJA: Ja und ich würde trotzdem nochmal kurz zu dem Hintergrund fragen. Du startest in einem neuen Land mit einem neuen System. Das ist sicherlich nicht leicht. Was hat Dir denn konkret geholfen, gut bei manQ anzukommen?

 

HANNA: Ja, der Integrationsprozess in einem neuen Land ist ziemlich schwierig und eine Herausforderung, nicht nur am Anfang, sondern jeden Tag weiter. Was mir an der Arbeit hilft, ist vor allem das Team. Die Leute hier bei manQ sind sehr nett und sehr freundlich, und die Unterstützung ist ziemlich groß. Ich fühle keinen Druck, ich kann immer Fragen stellen. Das schätze ich sehr und bin sehr dankbar, das hilft mir.

 

KATJA: Super. Jetzt kommen wir zu den arbeitsalltäglichen Dingen. Welche Aufgaben machen Euch am meisten Spaß? Gibt es etwas, wo Ihr sagt, das ist genau mein Ding?

 

LARA: Also, ich lerne im Moment noch viel dazu, aber ich muss sagen, dass ich Marketing sehr interessant finde. Ansonsten mache ich auch den Kundenkontakt sehr gerne, durch Mails oder durch Telefonieren. Das macht mir auch viel Spaß.

 

HANNA: Ja, ich kann sagen, dass mir alle Aufgaben Spaß machen. Ich arbeite in der Auftragsabwicklung, ein bisschen Marketing und jetzt mache ich auch Aufgaben in der Kursorganisationsabteilung. Alle Aufgaben sind sehr interessant. Für mich ist wichtig, nicht den ganzen Tag das Gleiche zu machen, sondern zwischen verschiedenen Tätigkeiten zu wechseln. Dann verliere ich kein Interesse und mache alles gerne.

 

KATJA: Ihr sitzt im gleichen Team, habt zur gleichen Zeit gestartet und gleicht Euch bestimmt viel ab. Wie funktioniert das Azubi-Doppel und ja, Ihr macht ja auch unterschiedliche Aufgaben, aber Ihr macht doch auch bestimmt viel zusammen, oder?

 

LARA: Also im ersten Monat, wo wir noch die ganzen Prozesse gelernt haben, da saßen wir viel zusammen, und uns wurde alles zusammen erklärt. Das hat gut geklappt. Jetzt arbeiten wir an verschiedenen Plätzen, haben aber eigentlich so gut wie die gleichen Aufgaben. Wir setzen uns auch oft zusammen für die Schule, zum Beispiel wenn wir Präsentationen machen.

 

KATJA: Und Hanna, was würdest Du ergänzen?

 

HANNA: Wir machen alles unterschiedlich, nicht gemeinsam, aber wir helfen einander immer und unterstützen uns. Es tut sehr gut, jemanden an der Seite zu haben, der das Gleiche erlebt und mit dem man sich austauschen kann. Wir besuchen die Berufsschule zusammen, und das ist angenehmer, als allein zu lernen.

 

KATJA: Lara, hast Du schon eine Idee, in welchem Bereich Du Dich später weiterentwickeln möchtest?

 

LARA: Also, ich bin mir noch ein bisschen unsicher. Mein Ziel ist erst mal, meine Ausbildung fertig zu machen. Für das, was danach passiert, bin ich noch ganz offen. Ich interessiere mich auf jeden Fall auch für Marketing, aber mal gucken. Ich bin noch offen.

 

KATJA: Hanna, wenn Du in die Zukunft schaust, möchtest Du wieder Richtung Marketing gehen oder neue Wege einschlagen?

 

HANNA: Ja, vielleicht kann ich mir gut vorstellen, in der Zukunft sowohl im Marketing als auch ähm im Kaufmännischen Bereich zu arbeiten. Mir gefällt die Kombination aus kreativen Aufgaben und Büroarbeit. Idealerweise würde ich gerne in beiden Abteilungen aber ja, wenn das möglich ist, ich habe schon gesagt, dass für mich wichtig ist, immer zwischen verschiedene Tätigkeiten wechseln und mir gefällt, verschiedene Aufgaben haben. Ja, deshalb idealerweise würde ich gerne in beide Abteilungen Auftragsabwicklung und Marketing und vielleicht ein bisschen in Kursorganisation auch arbeiten. Alles ist sehr interessant für mich. Aber frage mir noch einmal in zwei Jahren.

 

KATJA: Also Abwechslung und Kreativität sind das Motto. Wie würdet Ihr die Stimmung bei manQ in drei Worten beschreiben?

 

LARA: Also ich würde es auf jeden Fall als familiär beschreiben. Ich finde, dass man eigentlich eine ganz gute Beziehung mit den ganzen Kollegen hat. Ich finde auch alle sehr freundlich und unterstützend.

 

HANNA: Ja, ich sage auch unterstützend, vielleicht wohlgefühlt und ja, und zufrieden. Ich bin zufrieden.

 

KATJA: Das sind doch gute, passende Beschreibungen und Worte. Zum Schluss: Was möchtet Ihr neuen Azubis in einem Satz mit auf den Weg geben?

 

HANNA: Ich sage einfach: Genieß Deine Ausbildung. Ich finde, die Ausbildung ist die beste Zeit, Neues zu probieren, ohne Stress, ohne Druck, ohne Angst vor Fehlern. Genießt diese Zeit.

 

LARA: Also, ich würde auch sagen, dass man mit sich selber geduldig sein sollte, weil die Ausbildung ist kein Wettrennen und man kann auch Fehler machen und halt von ihnen lernen und das ist nicht schlimm.

 

KATJA: Super Schlussworte. Vielen Dank an Euch beide für Eure Offenheit und die ehrlichen Einblicke in Eure ersten Monate bei manQ. Es ist schön zu sehen, wie unterschiedlich Eure Wege sind und wie gut Ihr trotzdem als Azubi-Doppel harmoniert. Wir freuen uns darauf, Euch weiterwachsen zu sehen und Euch zu begleiten und zusammen mit Euch die nächsten Ausbildungsschritte zu gehen. Wirklich schön, dass Ihr bei manQ seid.

 

LARA: Danke schön.

 

HANNA: Danke Dir.

 

 

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